Szekeres József: Ganz Ábrahám 1814-1867. A Ganz gyárak alapítójának életrajza (Budapest, 1967)

Német nyelvű rövid életrajz

gen, der Parisei Weltausstellungen von 1355 und- 1867. wie auch, der Londoner Internationalen Industrieausstellung, am Pester Donauquai erbaute ihm Miklós ТЫ einen grossartigen Palast. Den­noch vergass er auch seine Mitarbeiter niemals: die in seinem Werk errichteten Wohlfahrtseinrichtungen für die Arbeiter hatten seinerzeit kaum ihresgleichen. Der ungarische Ausgleich mit dem Herrscherhaus von 1867 brachte eine noch grössere Entwicklung der Ganzschen Fabrik, doch ihr Gründer konnte sich dieser Erfolge nicht mehr erfreuen. Das Vermögen, das Geld, die Erfolge brachten ihm weder die er­wünschte Ruhe noch das Glück und die Unabhängigkeit. Das ununter­brochene Hasten rieb seine Nerven und seine Gesundheit auf und er.setzte seinem Leben im Augenblick einer tiefen Depression ein jehes Ende. In seinem 7/erk waren zu dieser Zeit bereits sieben 'Schmelzöfen, hundertfünfzig Arbeitsmaschinen, siebenhundert Ar­beiter und- zwei Dampfmaschinen von 25 PS an der Arbeit. Das kam damals mit dem Erreichen des Weltniveaus gleich. Das Andenken des Giessermeisters, Széchenyis, des Fabrikgründers, des Freundes von Lajos Kossuth, des begnadigten Revolutionairs, les fleissi— gen Unternehmers und genialen Erfinders, des Geschäftsmannes und des Fabrikanten, dér ein Vermögen erwarb und seinen Arbeitern ein,Spital und eine Pensionskasse schenkte, lebt auch heute wei­ter. Die Produkte seiner Werke sind überall in der Welt verbrei­tet und sein aus vier Buchstaben bestehende Name verkündigt die guten Erfolge der ungarischen Industrie. Die Giesserei des Stammhauses der Ganz Werke wurde nicht abgerissen, nach einem Umbau und einer Renovation wird in ihr 1968 ein Ganz Museum errichtet, das dazu berufen ist, seinen Be—' suchem ausser dem Lebenswerk des namhaften Gründers auch die Entwicklungsgeschichte des ungarischen Hüttenwesens vor Augen .zu' führen; So war die unter Denkmalschutz stehende alte Giesserei das Andenken vergangener Zeiten. József Szekeres 135

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