Die frage der Ungarn-Flüchtlinge von 1956 in Iserlohn. Quellensammlunk - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai II. Közlemények 35. (Nyíregyháza, 2006)

Quellen - Auszüge aus den Ratssitzungprotokollen

Nein; das würden wir in dem Aufruf machen... (Klute: Daß wir das mit reinbringen. Ich kann Ihnen zwei nennen, die bereit sind... (Zuruf: Ich kann Ihnen drei nennen!) ...die sofort gewillt sind und die Möglichkeit haben, die Leute unterzu­bringen.) Ich glaube, dann sind wir uns einig und könnten dann zur Abwicklung unserer Tagesordnung kommen. Der einzige Punkt: Verlängerung der Bauordnung der Stadt Iserlohn. 4. Sitzung des Ältestenrates am 29. November 1956, 20 Uhr, im Hotel Deutsches Haus Anwesend: Oberbürgermeister Rustemeyer und die Fraktionsvorsitzenden Zielke, Römer, Bodden, Klute i. V. von Mund; von der Verwaltung: Ober­stadtdirektor Wohlert, Stadtdirektor Dr. Altemühle, Stadtoberinspektor Som­mereisen als Schriftführer. Oberbürgermeister Rustemeyer begrüsst die Erschienenen und schlägt vor, die Sitzungen des Ältestenrates künftig bei umfangreicheren Tagesordnun­gen in die Abenstunden zu verlegen und sie in einer Gaststätte abzuhalten, kürzere Sitzungen, aber wie bisher in den Dienststunden im Rathaus abzu­wickeln. Der Ältestensat schliesst sich der Bitte des Herrn Oberstadtdirektos an, die Besprechungen des Ältestenrates in den Abendstunden als eine Aus­nahme anzusehen. Hilfe für Flüchtlinge aus Ungarn In der eingehenden Besprechung, an der sich alle Anwesenden beteiligen, geht es um zwei Fragen, nämlich um die Unterstützung der Unterbringungs­aktion für die Ungarn-Flüchtlinge, die vonseiten des Ratsmitgliedes Klute eingeleitet wurde, und um die Maßnahmen, die vonseiten der Stadt zu tref­fen sind. Zur Frage der Unterbringungsaktion Klute wurde folgendes festgestellt: Nach den Herrn Klute vorliegenden Meldungen können etwa 35 Ungarn­Flüchtlinge privat untergebracht werden, für deren arbeitsmässigen Einsatz ebenfalls gesorgt ist. Dabei sind jedoch besondere Wünsche in Bezug auf Alter, Geschlecht und Beruf der Flüchtlinge zu berücksichtigen. Für die vor­übergehende Unterbringung von Flüchtlingen sind darüber hinaus auch

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