Die frage der Ungarn-Flüchtlinge von 1956 in Iserlohn. Quellensammlunk - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai II. Közlemények 35. (Nyíregyháza, 2006)

Quellen - Zeitungsartikel

Diese tapfere Frau verrichtet gern in der galvanischen Fabrik eine ihr völlig fremde Arbeit. Sie floh mit ihrem Mann. „Erst wollte ich nicht von den Eltern weg. Wie viele, hatten auch wir Angst vor der Deportation. Dann habe ich geweint und wir gingen los. " Nun arbeiten sie beide für ein neues Leben. Rasch ,, lernten " wir ein Grußwort: „Ischter välle. " Das bedeutet: ,, Gott mit Ihnen. " Wie gern verabschiedeten wir uns mit diesen Worten. 21. IKZ, 15.-16. Dezember 1956 S. 5. DIE ERSTEN UNGARN AUCH IN HEMER Hemer. Die Sammlung für die „Ungarnhilfe Hemer" hatte einen alle Erwar­tungen weit übertreffenden Erfolg zu verzeichnen. Noch ist das Ergebnis nicht in Einzelheiten zu fassen. Die ehemalige katholische Schule im Stadt­teil Sundwig ist jedenfalls mit den gesammelten Stücken gefüllt, es mußte noch ein Raum der früheren evangelischen Schule dazugenommen werden. Auch das Spendenkonto bei der Amtssparkasse soll bereits einen ansehn­lichen Betrag verzeichnen. Die ersten sechs Ungarn sind inzwischen in Hemer eingetroffen. Zunächst im Parkheim untergebracht, wurde ihnen Arbeit in der Umgebung vermittelt. Die Industrie des gesamten Amtsberei­ches ist an etwa 300 Arbeitskräften interessiert. Sie unterzubringen, das heißt

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