Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN LITERATUR VON SZÉKESFEHÉRVÁR

Band Die Strassen von Székesfehérvár, im nächsten Jahr Székesfehérvárs Steine mit Anschriften herausgegeben.Wesentlichen Teil seiner Tätig­keit bildete die Forschung der Geschichte der Zivilorganisationen. 27 Sein Hauptwerk entstand zwischen 1908-1912 nach 22jähriger Forschungsarbeit mit dem Titel die Geschichte von Székesfehérvár. Er widmete diese Arbeit am 24-sten Dezember 1912 der Stadt: „Die sich nie erlöschende Zuneigung zu der Stadt und die tiefe Liehe, die mich auf je­dem Stück dieses Erdbodens festhält - bittet den Herrn Bürgermeister und den Gnädigen Munizipalrat, von mir diese Arbeit anzunehmen. Das Vorwort hat Dr. Ottokár Prohäszka geschrieben. .. Ich habe mich mit viel Liebe mit der Ver­gangenheit beschäftigt und ich überreiche jetzt das Ergebnis aus vollem Herzen meiner Geburtsstadt. Ich bitte Sie es gern und mit Liebe anzunehmen!" 28 Als er Daten und Angaben zu seinem Werk sammelte, verwendete er ähnlich wie János Károly die schon früher publizierten Quellen. Nachdem er sich diese Quellen schon sehr gut aneignet hatte, fing er an, die schriftlichen Materialien der Archive der Stadt, des Komitates, des Bischofes, des Kapitels und des zistenzienser Gymnasiums zu studieren. Er benutzte auch die wertvollen Quellen des Ungarischen Nationalmuseums und der Universitätsbibliothek. Bei seinen Forschungsarbeiten half ihm sehr viel auch Gyula Szegft'í, der zu dieser Zeit in dem Wiener Hofarchiv tätig war. Im Vorwort der Monographie würdigte er auch die Mitarbeit des Hauptarchivisten Viktor Juhász, der mit dem Aussuchen und Vorbereitung der wichtigeren Akten ihm bei der Arbeit geholfen hat. Lauschmann nahm das Werk „Ungarische Jahrhunderte" von Be­nedek Virág als Beispiel und studierte die Chronologik der Ereignisse, wie er es auch im Vorwort erwähnt. Obwohl er erkannte, daß die Chronikartige Studien nicht unbedingt den modernen Aspekten des Geschichteschreibens entsprechen, betonte er ganz richtig die Wich­tigkeit des Datensammelns. Die Bände beinhalten Gedichte, Briefe, Luftzettel und Anzeigen; in dem Anhang des letzten Bandes veröffentlichte er auch Lebensläufe von den bedeutenderen Künstlern und öffentlichen Personen der Stadt. Der Munizipalrat bedankte sich in der Hauptversammlung am 30-sten Dezember 1912 bei dem Autor, der nicht nur ausgezeichneter Chronikschreiber der Stadt sondern auch eine bedeutende öffentliche

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