Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN LITERATUR VON SZÉKESFEHÉRVÁR

diesmal noch später getan; die Hauptversammlung hat die Reskripte der Partner-Gesetzbehörden zur Kenntnis genommen und die Akte wurde ohne jegliche Erledigung in das Archiv gelegt. 19 Nächstes Jahr hat aber die Hauptversammlung eine Subkommission zur Fertigung der Monographie ernannt. 20 Ende voriges Jahrhunderts beschäftigte sich der Grosspropst von Székesfehérvár, 21 János Károly (1834-1916) sehr viel mit der Stadt­und Komitatsgeschichte. Neben seine zahlreichen kirchlichen Stu­dien schrieb er in den 1870-er Jahren auch historische Werke. Die ers­te Vorstellung des Fehérvárer Stadtarchives ist auch mit seinem Na­men verbunden. Dieses Schreiben wurde aus dem Anlaß der 1879-er Landesausstellung mit dem Titel Urkunden aus dem Nádasd-ladányer Archiv vom Grafen Ferenc Nádasdy herausgegeben. Ebenso bedeutend ist der Band mit dem Titel Gedenkbuch zur hundeUsten Jahreswende des Székesfehérvárer Bischofskomitates, herausgegeben im Jahre 1877. Seine wichtigsten Studien sind Die Burg und Burgbesitztum von Csókakő und Urkunden aus dem Familienarchiv von Vincze Salamon aus Alap, beide er­schienen im Jahresbuch des Historischen und Archäologischen Ver­eins vom Komitat Fejér und der Stadt Székesfejérvár. Wir heben von seinen vielen Werken jetzt die Geschichte des Ko­mitates Fejér hervor. Die fünfbändige Monographie ist das erste Werk, das nebst der Geschichte des Komitates und des Komitatssit­zes auch die Angaben und Andenken der Siedlungen des Komitates aufgelistet hat. Ursprünglich plante man das Werk nur in drei Bänden herauszugeben aber da auch die Angaben der untergangenen Siedlun­gen in die Studie geraten, wurde es doch fünfbändig. 22 Die reichillu­strierte Arbeit beinhaltet auch Archontologie und genealogische Ta­bellen. Dieser Arbeit wurden ernsthafte Forschungen vorangegangen. Nach den Ratschlägen von Károly Tagányi strebte er hauptsächlich zur Bearbeitung der Geschichten der Siedlungen. Zum Zweck setzte er den Aufschwung der ortsgeschichtlichen Forschungen und die Lehre der entsprechenden Ortsgeschichte in den Schulen, je nach Wohnort. Die Bände der Monographie beinhalten auch ein Urkundenverzeich­nis; ein Teil von denen sind nicht erschienene Urkunden, andere sind aus dem Fejér Codex, Dokumentenverzeichnisse aus der Arpádenzeit und Anjouzeit, Andenken aus der Türkenzeit, das Zichv Codex, das Dokumentenverzeichnis Hazai und auch andere wichtige Quellen.

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