Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN LITERATUR VON SZÉKESFEHÉRVÁR

von János Érây, die unter dem Titel „Grabdenkmäler von König Béla HI. und seiner Frau" erschienen. In diesem Buch wird auch über die Freilegung von 1848 berichtet. 5 ) In dem XIX-ten Jahrhundert gab es keine reiche Auswahl von den ortsgeschichtlichen Forschungen in Székesfehérvár. Es gab wenige Zeitschriften, sie erschienen kaum länger als ein Jahrzehnt. Die Publikationen erschienen in den Tageszeitungen - und das war charakteristisch, nicht nur für Székesfehérvár. In der zweiten Hälfte der 1800-er Jahren erschienen - Dank den städtischen und komitatlichen Hauptarchiven - ausgezeichnete Artikel über den Aufstand der Adeligen in dem XVIII-ten Jahrhundert oder über die Ereignisse der 1848-er Revolution. Die letzterwähnte Artikel sollte schliesslich als die erste Publikation betrachtet werden. Es ist als normal zu betrachten, daß die Artikel in diesem Thema in den Tageszeitungen erschienen. Der Hauptarchivist des städti­schen Archives, 6 Károly Moenich arbeitete für das Mitteilungsblatt des Komitates Fejér, DezsőRexa, Direktor des Komitatsarchives hatte Interesse an der Tageszeitung Dunántúl und er war Gründer und Re­dakteur der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Mitteilungen zur Geschichte von Transdanubien" Károly Moenich war eine bedeutende Person unter den Archivaren. Seine histographische Tätigkeit zeigte sich in den 1880-er Jahren etwas stärker, davor beschäftigte er sich hauptsächlich mit literarischen Fragen. Wegen begrenzter Möglichkeiten wurden seine Schritte in der örtlichen Presse veröffentlicht. Er war Mitarbeiter des gesellschaftlich-literarischen Blattes „Szabadság" (engagiert in der Unabhängigkeitspolitik). In dieser Zeitung erschien eine seiner Artikelserien mit dem Titel Historischer Kalender. 1880 wurde seine Studie Hauptschulzen und Bürgermeister der freien königlichen Stadt Székes­fejérvár in der Zeitung Székesfejérvárer Kalender veröffentlicht. Das war die erste wissenschaftliche archontologische Schrift unter den stadtgeschichtlichen Arbeiten . Besonders interessant ist seine stadthistorische Studie ( 1 893), in der es um den Namen der Stadt geht, genauer gesagt, ob er Székes­fejérvár oder Székesfehérvár zu schreiben ist. Zuerst erschien diese Studie in dem Almanach des Stadthistorischen und Archäologischen Vereins zum Komitat Fejér und der Stadt Székesfejérvár, später auch als

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