Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Mitpriester über den Märtyrer

reinen Leben und ihrer Buße, an den gütigen Elisabeths und an den heiligen Monikas, die für die Bekehrung ihrer Kinder beten. Wir brauchen nicht diejenigen, die mit den Feinden Christi verkehren und nachher mit den klagenden Frauen Christus feierlich beisetzen. Wir brauchen Glaubenszeugen. Christus ist auch heute das Zeichen des Widerspruchs. Es ist Zeit, uns zu besinnen, ln der Jahrtausendwende müssen wir uns entscheiden, wo wir uns hinstellen: Zu Christus, damit unser Volk wieder groß und glücklich wird, oder gegen ihn, so dass es ohne Christus zugrunde geht. Durch die Person János Brenner sollen wir auch zu unseren Wurzeln zurückkehren: Zu unseren Heiligen, zu den ungarischen Heiligen! Wir brauchen gegenüber anderen Völkern kein Minderwertigkeitsgefühl zu haben, denn wir haben Heilige, auf die wir schauen können. Das Ausland ist der Meinung, Ungarn wäre die Puszta; aber auf dieser Puszta gibt es Heilige, denn dieser Boden ist fruchtbar und bringt Heilige hervor. Wir sollen zu unserem ursprünglichen Fundament zurückkehren, denn der Ungar ist stark, wenn er in Gott lebt, wenn Gott in ihm lebt. In der Heiligen Schrift heißt es: „Diejenigen, die vielen die Gerechtigkeit gebracht haben, wer­den leuchten wie die Sterne am Himmel.“ Diese Sterne sind nun die Heiligen. Gott sei Dank, es sind immer mehr, die uns den Weg am Himmel unseres Vaterlandes zeigen und uns am Ende unseres Lebens zu Hause erwarten. Amen. 169

Next

/
Thumbnails
Contents