Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Mitpriester über den Märtyrer

wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen “ (Joh 12, 32). In dem Millenniumsjahr der Ungarn und im Jubiläumsjahr der Christen erfüllen uns diese Worte Jesu mit Freude. Zum einen sind sie eine Botschaft an die Heiden von heute: Sie können den Leib töten, nicht aber die Seele. Zum anderen geben sie den Gläubigen Hoffnung, denn seit dem Leiden, dem Tod und der Auferstehung Jesu haben jedes Martyrium und jedes Opfer um des Reiches Gottes willen einen Sinn. Jesus erhob János Brenner auf die Höhe des Kreuzes und der Vater verherrlichte ihn in seinem Reich. Hier auf Erden arbei­ten wir daran, dass die Kirche ihn bald auch offiziell uns als Vorbild und dem Volk als Fürsprecher schenkt durch seine Seligsprechung. Wir haben ja alle in unserem Leben kleinere oder größere Gelegenheiten, wo wir - aus seinem Beispiel Kraft schöpfend - Opfer bringen können für die Erneuerung des christlichen Lebens in Ungarn. Nach den Worten von Irén Ölbey heißt es: „Dieses Kreuz ist nötig, du sollst es annehmen und tragen bis zum Tod. Es ist treu zu dir, verlässt dich nicht und wird dir zum Freund und zum Gefährten werden. Drücke es an dich, singe und wandte auf dem Pfad des Erbarmens. Und wenn dir das Kreuz Christi als Siegeszeichen leuchtet, wird dein Herz den Lohn erlangen: du gewinnst oben die Wunder des Himmels. “ Amen. 160

Next

/
Thumbnails
Contents