Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Mitpriester über den Märtyrer

ge Kongregation in Rom dies auch genauso anerkennt, wenn der Seligsprechungsprozess beginnt! Bis dahin seien wir unserem verstorbenen Priesterbruder im Gebet verbunden! Wir mögen vertrauen, dass er vor Gott für uns betet. Wir sollen auch das Gleiche tun! Es ist wohlbekannt, dass jemand jahrelang am 15. Dezember am Ort seines Todes betete und eine Kerze zu seinem Gedenken anzündete. Lasst uns auch jetzt die nächste Kerze am Adventskranz in sei­ner ehemaligen Kirche anzünden und beim Flackern der Kerze das schöne Gedicht anhören, auf dass sein Martyrium uns wachruft. Lassen wir beim Anhören des Gedichts das heiße Gebet unseres Herzens zum Himmel emporsteigen und bitten wir den Herrn: Möge Sein heiliger Wille geschehen und gebe Er unserem Bruder János, der für Jesus heldenhaft das Leiden angenommen hatte, Anteil an der Herrlichkeit Jesu. Amen. Homilie zur Grundsteinlegung der Brenner- Gedächtniskapelle Diözesanbischof Dr. István Konkoly Szentgotthárd-Zsida 9. Dezember 1995 Ehrwürdige Priesterbrüder! Liebe gute Gläubige! Wir haben bereits über den eifrigen priesterlichen und seelsor­gerischen Dienst und das heldenhafte Lebensopfer unseres Märtyrers Priesterbruder János Brenner nachgedacht. Hier, am Ort seines Martyriums wollen wir über zwei wichtige Sachen sprechen. 142

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