Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)
Bekenntnisse
Erzsébet Kurucz - Er predigte sogar durch seinen Tod, weil, während sein Leib sich auskühlte, seine Linke über dem Altarsakrament lag und seine Rechte zur Faust geballt war. Er verteidigte sowohl das Altarsakrament als auch sein Leben. Gyula Szabó - Dass er ein Märtyrer ist, ist unbestritten ... Dr. László Gyürki - Was meinen Sie, ob die Kirche durch die Kanonisierung einen Heiligen und Seligen den Gläubigen gibt, oder gerade sie, die Kirche. einen Heiligen bekommt?- Durch unsere Taufe sind wir alle zur Heiligkeit berufen. Der heilige Paulus nennt in seinen Briefen die Gläubigen immer Heilige. Jesus sagt: „Seid vollkommen wie auch euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Natürlich können wir diese Vollkommenheit nie erreichen. Wir werden halt nie so vollkommen sein „wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Wir streben danach. Wir sind Pilger. Wir pilgern auf die ewige Heimat zu. Die Kirche ist ständig auf dem Weg mit ihren Gläubigen und die Heiligen gehen voran, zeigen uns den Weg. Sie sind die lebendigen Beispiele, wie man sich das Evangelium vorstellen und es Vorleben kann. In diesem Sinn wird die Kirche reicher um diese Heiligen, wenn sie sie uns als Vorbild gibt, und die Gemeinde wird reicher, aus der ein heiliger Mensch kommt. József Brenner- Meine Eltern dachten auch nicht daran, sich an jemandem zu rächen. Sie waren auf niemand böse. Wir überlassen dies Gott. Das sind solche Sünden, die zu bestrafen kein Mensch fähig ist. Aber seinem eigenen Gewissen kann keiner ausweichen. Das 136