Borza Tibor (szerk.): A Magyar Kereskedelmi és Vendéglátóipari Múzeum évkönyve 1976 (Budapest, Magyar Kereskedelmi és Vendéglátóipari Múzeum, 1976)
Pápa Miklós: A kereskedelmi gyűjtemény megalapítása
MIKLÓS PÁPA DIE GRÜNDUNG DER HANDELSGESCHICHTLICHEN SAMMLUNG Der Gründung der Sammlung ist eine Vorbereitungsperiode von einem halben Jahrzehnt vorangegangen. Die Bestrebungen, ein zukünftiges Handelsmuseum zu gründen, fanden anfangs nur in der Presse Anklang. Langsam entfaltete sich die praktische Tätigkeit, als die Möglichkeit der Verwirklichung immer mehr in den Vordergrund rückte. Am meisten befasste sich natürlich die Fachpresse mit dem Zustandekommen des Fachmuseums; die Zeitschriften des Binnenhandels: ,,Der Binnenhandel," „Die Auslage," „Der Lokalanzeiger des Binnenhandelsministeriums" und das Blatt der Gewerkschaft der Handelswerktätigen „Die Bilanz" erhoben ihr Wort in seinem Interesse. Die Grundprinzipien des zukünftigen Museums kristallisierten sich schon vor der Gründung heraus. Man versuchte anfangs alles zu suchen, was noch zu finden war. Auch in anderen Museen forschte man nach Material hinsichtlich des Handels Dokumente, Fotografien. Die Organisierung der handelsgeschichtlichen Sammlung begann im Juli 1970. Da es dem Zentrum umseres Museums in der Festung an Platz mangelte, war es notwendig, ein anderes separates Lokal zu suchen, das für die neue Abteilung geeignet war. Für diesen Zweck stellte das Ministerium ein Lokal im Pester Stadteil, auf einem Grundstück eines Unternehmens des Binnenhandels zur Verfügung. Dank der Opferbereitschaft des Ministeriums wurde das Problem der Ausstellungslokale des handelsgeschichtlichen Museums gelöst und die erste ständige Ausstellung konnte 1973 geöffnet werden. 34