Borza Tibor (szerk.): A Magyar Kereskedelmi és Vendéglátóipari Múzeum évkönyve 1970 (Budapest, Magyar Kereskedelmi és Vendéglátóipari Múzeum, 1970)
Rózsa M. Lajos: Cukrászati termelőeszközök, termékek és értékesítés a XVIII. századi Pesten
des Konsums seiner Produkte an Ort und Stelle (Gebrauch von Geschirr, Besteck, Servierung). Der Brauch, dass der Konsum der Produkte der Zuckerbäcker im Zuckerbäcker-Gewölbe erfolgt, und die Form der Realisierung, dass dazu eine entsprechende Einrichtung und Ausstattung nötig ist, damit der Käufer dort zum Konsumenten wird, hatte sich am Ende des 18. Jahrhunderts in Pest noch nicht eingebürgert. Anton Regalgati war jener Pester Zuckerbäcker, der die Produkte der Wiener Mandolettibäcker in Pest einführte. Am Ende des 18. Jahrhunderts war er der einzige Zuckerbäcker in Pest, der einen für die Zubereitung solcher Produkte geeigneten Ofen besass. Da die Pester Zuckerbäcker schon am Ende des 18. Jahrhunderts das Mandolettibacken in ihren Tätigkeitskreis einbezogen, begann es allmählich in die Zuckerbäckerkunst einzugehen, obwohl es noch jahrzehntelang auch als selbständiger Gewerbszweig existierte. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts hörte es auf, ein selbständiger Gewerbszweig zu sein, da seine Produkte zu denen der Zuckerbäcker übergegangen sind. Dieser fast ein Jahrhundert währende Prozess wurde in Pest von Anton Regalgati in Gang gesetzt. Seine Bedeutung in der Geschichte des Zukkerbäckerwesens von Pest besteht gerade darin, dass er die Zuckerbäckerkunst in eine neue Richtung lenkte und damit eine neue Epoche in der Entwicklung der warenerzeugenden Zuckerbäckerei von Pest bzw. Budapest eröffnete. 172