Tűzoltó Múzeum évkönyve 2. 1985 (Budapest, 1986)

IV. RÉSZ ÁLLANDÓ KIÁLLÍTÁS ISMERTETÉSE - Minárovics János: A bonyhádi tűzoltó múzeum

János Minár ovi es: Das Bonyháder Feuerwehrmuseum , (Auszug) Die eine jüngste Stadt in Ungarn (Bonyhád) wurde an einem Museum reich im Mittelpunkt der Stadt: Szabadságtér 12. Die Grundfläche von ihm beträgt insgesamt 172 Quadratmeter (mit seiner Galerie). Man bekam eine beständige Ausstellung, die das Material des Budapester Feuerwehrmuseums (,,Die Entwicklung der Feuerwehr von der Urzeit bis heute") ergänzt. In der Bonyháder Ausstellung sehen wir die Ent­wicklung des Feuerschutzes bis zum Aufbrechen der freiwilligen Feuer­löschbewegung, in der Galerie aber wird uns die Geschichte der Bony­háder Feuerwehr vorgelegt. Die Bauarbeiten des Gabäudes begannen am 25. April 1984. Die grösste Masse dieser Arbeit verrichteten die Feuerwehrsleute dieser Stadt und der ganzen Umgebung, sogar diejenigen des betreffenden Komitats. Zusammen arbeiteten diese Feuerwehrsleute beseelt für ihr Museum unentgeltlich ungefähr 3500 Arbeitstunden, aufopfernd ihre freie zeit. Die neue Kulturinstitution wurde am 25. Mai 1985. feierlich geöffnet; Das Anfangsmotto dieser Ausstellung ist beim Eingang zu lesen : Achtet auf Feuer, auf Wasser! Das Mittelmaterial des Museums legt hauptsächlich den Dienst beim Feuerlöschen der Zünfte vor. Die Feu­erlöschaufgaben verrichteten nämlich (von der zweiten Hälfte des XIV. Jhts. bis zur Mitte des XIX. Jhts.) die interessenschützenden Innungen der Gewerbestände, wie es in den Feuerordnungen vorgeschrieben war. Diese Arbeit von allgemeinem Interesse der Arbeiterinnungen fand zwischen sehr schwingen Umständen statt, ohne jede Aussicht zum Erfolg. Die Feuergefahr war in den Ortschaften des Mittelalters und der Neuzeit allgemein. Die einfachen Häuser wurden in der Mehrzahl aus Holz errichtet, mit Stroh, Dachschindeln, Schilfe bedeckt. Die Ausdehnug der Feuersbrunst vermehrte der Umstand, dass die Feuer­wehrmittel oft mangelten, bzw. sehr primitiv waren. Wegen der grösseren Armut in Ungarn blieben wir hinter den westlichen Ländern zurück, was die weitere Entwicklung der feuerlöschgeräte anbetrifft. Unter solchen Umständen war die Strafe für die Brandstiftung in diesen Jahr­hunderten die Todesstrafe, z.B. auf Grund des Gesetzes vom J. 1517. In der Ausstellung sind auch mehrere Feuerordnungen von unga­rischen und ausländischen Städten (aus den J. 1656., 1734., 1737., 1700., 1748., 1767.) zu studieren, manche in originellen Exemplaren. Typische

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