Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 2002/1. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 2002)

VITA - Daragó László: 20. századi építészeti gondolatok a visegrádi királyi palota helyreállításának történetében

Prunkhofes vereitelt. Aus der Sicht des neuen Paradigmas ist der Plan inkonsequent, weil er die originalen, authentischen Raumverhältnisse im Interesse einer modernen Geste gezwungen verstümmelt. Die jetzt fertiggestellte Wiederherstellung wächst in ihrer Absicht und Gesten, die sie in Richtung dieser mehrschichtigen Authentizität tut, über die bisherigen Bauge­danken hinaus. Gleichzeitig charakterisiert sie den Übergangszustand unserer Zeit, in dem sie in den Detaillösungen viele frühere Lösungen konserviert. Die authentischen Raumverhältnisse des Prunkhofes zum Beispiel rekonstruiert man sogar in ihren Farben, akustischen Wirkungen, aber die von Außen mit Metall verschalten Gewölbe dienen nicht der authentischen Massenbildung. Die Zusammenlaufe des Fußbodens im Hof, die modernen, vertieften Lichtkörper der Festbeleuchtung dienen ebenfalls der Verfremdung. Vieviel davon dem Konstrukteur zuzuschreiben sind, was der ad-hoc­Kreativität der einzelnen Meinungen des Planungsrates folgt, lässt sich nicht sagen, aber es ist wohl bekannt, dass die Planung starke Zensur und im voraus angenommene Selbstzensur beeinflusst haben, was die Verwirklichung nur im seltensten Fall in posi­tive Richtung beeinflusst. Die über die Restaurierung erschienenen Kritiken zeigen ein heterogenes Niveau. Sogar in der vertieften Bewertung kann man unverständliche Inkonsequenz entdecken. Die Anwesenheit der verschleierten oder eindeutigen politischen Motivation aber gibt mit Hinsicht auf die fachlichen Diskussionen der Zukunft Grund zum Verzweifeln ... László DARAGÓ 20TH CENTURY ARCHITECTURAL IDEAS IN THE HISTORY OF THE RECONSTRUCTION OF THE ROYAL PALACE OF VISEGRÁD According to the author the chartesian principles of monument protection earlier believed so steady are weakening nowadays. This social activity being in the centre of different fields of sciences has always been a point of debate, which have reached by now beside architects public personages, writers, and the wider public all expressing their opinion concerning the actual state of monument protection. The social activity reaching far beyond the work of experts might be the result of the freer political atmos­phere, but it is also caused by the opposition of the norms of experts to that of a wider cultural public. The author has stressed in a former study that both in Hungary and in foreign countries theoretical questions of monument protection are often strongly debated. The investigation of different relations gives the opportunity to form a new viewpoint which could solve the problems by the help of the change of paradigm. Should this change be successful, the change would include the results reached by now and would reach the new expectations as well. The author has suggested as the basis of

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