Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 2001 szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 2001)
VITA - Enyedi Pál-Fontana Eszter: Történeti orgonáink védelme
hat, sodaß das ständigen Einvernehmen während der Durchführung der Arbeiten gewährleistet ist." Ld. Richtlinien für die Orgeldenkmalpflege in Kirchenräumen (Fassung vom 9. Juni 1994). Wien; ld. továbbá: Walter Sengstschid: „Orgelrestaurierungen in Österreich. Zusammenarbeit zwischen Kirchenmusikreferaten und Bundesdenkmalamt", Historische Orgeln. Szerk. Stanislav Surin Johann Trümmer. Konferenzbericht. Bratislava, 2001.; valamint Irányelvek 108-109.! Pál ENYEDI-Eszter FONTANA SCHUTZ HISTORISCHER ORGELN IN UNGARN Die Autoren reflektieren auf den Artikel von Judit Hajdók, der in der letzten Nummer der Zeitschrift erschienen ist. Es wird jetzt festgestellt, dass die Grundprinzipien des Schutzes, der Restaurierung der historischen Orgeln in Ungarn bereits vor neun Jahren ausgearbeitet wurden, so ist das erneute Aufwerfen und Diskutieren der Frage unnötig. 1993 erschien nach Abstimmung weiter Kreise fachlich korrekt, entsprechend den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erwartungen das Dokument „Irányelvek műemléki és muzeális értékű orgonák megőrzéséhez és használatához" (Richtlinien zu Schutz und Erhaltung historisch bedeutender Orgeln) (Richtlinien zum Erhalt und Gebrauch historisch bedeutender Orgeln). Da sich die Prinzipien der Orgelrestaurierung seitdem nicht geändert haben, sind die Feststellungen der „Grundprinzipien" auch heute gültig. Die Autoren beziehen sich auf ungarische und internationale Dokumente, weisen auf die vom Schaffen neuer Werke abweichende Art des Restaurierens hin, lehnen somit jenen Anspruch ab, dass die Orgelrestaurierungen auf Entscheidung eines einzigen Experten durchgeführt werden. Sie erwähnen unter den aktuellen Aufgaben als Erstes die Ausarbeitung der offiziellen Liste der geschützten Orgeln, deren Rahmen auf Grund der gültigen gesetzlichen Vorschriften der Staat schaffen muss. Die Liste müssen in erster Linie die drei Fachleute anfertigen, die die Orgelvermessung in Ungarn durchgeführt haben. Da in Ungarn noch keine Orgelexperten ausgebildet werden, treten auch fachlich inkompetente Personen als Orgelexperten des Denkmalschutzes auf. Auf diesem Gebiet ist eine eindeutige Regelung notwendig, die eine auf Hochschulabschluss basierende postgraduale Bildung begründen kann. Besonders wichtig wäre der parallele Ausbau eines kirchlichen und staatlichen Aufsichtssystems. Ebenfalls wichtige Aufgabe ist die Anhebung der Qualität der Ausführung, also die Umbildung des Anforderungssystems der Bildung der Orgelbauer, ihre Weiterbildung. Die Autoren bestimmen als erwünschtes Ziel, wobei sie sich an andere Restaurierungsgebiete richten, die Hochschulbildung der Orgelrestauratoren.