Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 2001 szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 2001)

MŰHELY - Wierdl Zsuzsa: Az esztergomi palotakápolna és a Vitéz János-Studiolo falképeinek restaurálása

er, spanischer) Experten. Die bei den Ausgrabungen 1934 freigelegten Fresken wurden seither mehrmals ausgebessert, was das Hauptproblem der jetzigen Restaurierung bedeutet. Wegen dieser Restaurierungen tragen die Wandbilder heute die Spuren mehrerer kleinen und großen Übermalungen, Retouchen, Ausfüllungen mit Zement und Kunststoff, Einsäumungen, Überklebungen bzw. verschiedener Konservierungsmittel und die Aufschichtung dieser. All dies hindert das Verstehen der drei verschiedenen Wandbildschichten, macht die Untersuchung und Analyse der vorhandenen originalen Flächen unmöglich. Im Laufe der vorangegangenen Forschungen und Proben wurde es klar, dass die Flächen schon zur Zeit von Pellicioli - trotz der als authentisch akzeptierten Restau­rierung - stark gereinigt und dann übermalt wurden. Auf die bei der Restaurierung 1935-38 gebrauchten Zement-Einsäumungen und Füllungen kamen bei neuen Ein­griffen neue Schichten, meist ohne der Untersuchung, Entfernung der Vorangehenden. Die jetzige Restaurierung entfernt die Schädlichen Stoffe, entzieht zum Beispiel aus den Flächen das 1970 aufgetragene Paraloid. Wie der Gebrauch von Zement, zeigen auch die verschiedenen Mörtelgemische, Füllungen (aus der Restaurierung 1968-70) verheerende Wirkung.Diese können durch Aufweichung sicher, ohne Schädigung der sie umgebenden Flächen entfernt werden. Der Autor berichtet über die jetzige Abtrennung der Apostelbilder in der nordwest­lichen Nische der Kapelle, den Folgen der Umsetzung durch Pellicioli. Die Technik des Seccos „Tugende", die einstige Schönheit des heute nur noch in „verdünnter" Form zu sehenden Gemäldes wird analysiert, das Fragment des Mars-Bildes vorgestellt. Bei der Restaurierung werden die Flächen von den Spuren aller vorherigen Arbeiten. Die originalen Schichten der Bilder werden wieder sichtbar. All das kann den kunsthistorischen Untersuchungen helfen, so können wir zum Schluss der Restaurierung mit neuen Angaben reicher sein, sogar die Person der Künstler kann vielleicht bekannt werden. Zsuzsanna WIERDL RESTORATION OF THE FRESCOES OF THE CHAPEL AND PALACE IN ESZTERGOM The study deals with the restoration of one of the most important Hungarian medieval and renaissance fresco cycle begun in in 2000. The cycle has three different mural lay­ers: the so called „lion decoration" from 1180, the trecento period in connection with the circle of Lorenzetti and finally the „Virtues", the only remaining Hungarian renais­sance wall painting (school of Filippo Lippi). The study reports on the first investiga­tions made in the chapel and in the palace's so called János Vitéz' „studiolo", and on the

Next

/
Thumbnails
Contents