F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1997/1-2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1997)
MŰHELY - Bozóki Lajos: Franz Anton Hillebrandt elbontott temploma az esztergomi várhegyen
23. A maketten mind a sekrestyén, mind a torony mellékterén magas, egyenes záradékú ablakok vannak. 24. Pálinkás i.m. 51. és 4. jegyzet 25. Pálinkás i.m. 53. 26. Fleischer i.m. 12. 27. Pálinkás i.m. 55. 28. Az átépítésről egy 1814 körül keletkezett rajz tanúskodik. Pálinkás i.m. 15.a. kép, a templom jellegzetes sávos lábazati tagolását tükrös díszekkel váltották fel, megváltoztatták a nyílások stukkó kereteit. 29. B.J.: Barokk építészeti kiállítás a Műegyetemen. Nemzeti Újság, 1934. december 14. 8. Lajos BOZÓKI DIE ABGETRAGENE KIRCHE VON FRANZ ANTON HILLEBRANDT AUF DEM BURGBERG VON ESZTERGOM (GRAN) Obwohl die Burg von Esztergom mit dem Sieg von Párkány 1683 von der Türkenherrschaft befreit wurde, konnte mit dem Bau des erzbischöflichen Sitzes erst 1761 unter dem Archiepiskopat von Ferenc Barkóczi begonnen werden. Er ließ durch den Oberarchitekten der königlichen Kammer zwei Entwürfe liefern. Bei der zweiten Planfolge mußte man nicht mehr mit den die Beibehaltung der Festungsmauern verordnenden kaiserlichen Vorschriften rechnen. Zwischen 1763 und 1765 wurden die östlichen Befestigungswerke des Burgbergs abgetragen, großzügige Geländeregelungen unternommen, mit dem Abtragen der Reste der mittelalterlichen Kathedrale und mit der Grundlegung der Barockkathedrale begonnen. Die Fortsetzung der Arbeiten wurde durch den Tod des Erzbischofs unterbrochen. An der Stelle der geplanten Kathedrale wurde - gleichsam um die Repatriirung des Erzbistums zu verhindern -, zwischen 1768 und 1772 eine ebenfalls durch Hillebradt entworfene kleinere Kirche gebaut. Die aus dem Nachlaß des Architekten Kálmán Lux stammenden, im Planarchiv des Denktmalamts unlängst gefundenen, bisher unbekannten Zeichnungen stellen diese, dem heiligen Stefan geweihte Kirche dar und sind vermutlich Kopien der verschollenen ursprünglichen Entwürfe oder Vermessungen. Die Detailformen der Zeichnungen zeigen zahlreiche Übereinstimmungen mit dem in dem Mustersaal der Basilika von Esztergom verwahrten Holzmodell, bzw. mit dem durch Johann Nepomuk Mathes publizierten Auf- und Grundriß. Die Stilmerkmale deuten jedoch auf die persönliche Urheberschaft Hillebrandts hin. Die in den Nachlaß von Lux geratenen Zeichnungen sind entweder Kopien der ursprünglichen Pläne oder Vermessungen des Zustands vor dem Umbau von 1814. Ihr Urheber dürfte bei der 1943 veranstalteten Ausstellung über Barockarchitektur an der Politechnischen Universität von Budapest zu den Originalzeichnungen gelangt sein und hatte auf diese Weise Gelegenheit von diesen Kopien zu verfertigen.