F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1996/2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1996)
KIÁLLÍTÁS - Mikó Árpád: A budavári Szent Zsigmond-templom és gótikus szobrai
neue Fundensemble - wenn auch in stilarer Verwandtschaft mit den früher entdeckten Stücken - die Lokalisationsprobleme des „Bildwerkfundes" von 1973 endgültig nicht lösen vermag. Neben den größeren Steinfiguren sind auch einzelne, zur Kleinarchitektur rechnende Relieffragmente ans Tageslicht gelangt: zwei fein bearbeitete Frauenköpfchen, sowie zwei (oder drei) Engelbruchstücke von vergoldeter Terrakotta, die alle von außerordentlicher Qualität sind. Ein großartiges Werk dürfte auch der spätgotische Bronzeleuchter gewesen sein, von dem zahlreiche Fragmente zum Vorschein gekommen sind. In der Kirche befanden sich auch bedeutende Renanissancedetails, wie es einige rotmarmore Werkstücke bezeugen. Das spektakulärste Exponat der Ausstellung war wohl die Rekonstruktion des einstigen Lettners. Um dieses - geistreich gelöste - Pseudobauwerk herum waren die Vitrinen gestellt. Die Ausstellung war ein bedeutendes Ereignis der ungarischen Mittelalterforschung. Sie bereicherte und modifizierte in manchen Hinsichten unsere bisherigen Vorstellungen das mittelalterliche Buda betreffend. Anschließend an die Ausstellung wurde auch eine wissenschaftliche Konferenz veranstaltet. Die hier vorgetragenen Vorlesungen und die darauffolgenden Diskussionen dürften zur vollständigen und ausführlichen Bearbeitung der Funde verhelfen. Árpád MIKÓ THE ST. SIGISMUND CHURCH OF BUDA CASTLE DISTRICT AND ITS GOTHIC STATUES Exhibition in the Budapest History Museum, 1996 In the autumn of 1996 the Budapest History Museum gave place to an important medieval exhibition: the finds of the excavation of St. Sigismund's provostal church and its surroundings were shown. In the archeological excavation carried out between 1994-96 the most significant of Buda of the last two decades were found. Following immediately the end of the excavations cabinet exhibition has shown the whole material to the public together with a tiny catalogue publishing the necessary data. The church of St. Sigismund was built by King Sigismund (1387-1437) - the chapter was also founded by him -, but the church - situated the nearest to the Royal Palace among the churches of the Castle District - had reached greater importance only from the second part of the 15th century. The building must have been destroyed at the siege of the Castle in 1529. The majority of the finds was found in the rubbish near the church: tiles, objects, statues, remains of reliefs.