F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1994/1. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1994)
KIÁLLÍTÁS - Kerny Terézia: Gerecze Péter fényképhagyatéka. Kiállítás az Országos Műemlékvédelmi Hivatalban 1993. július 15. - szeptember 26
Terézia KERNY PETER GERECZES PHOTONACHLAß Ausstellung im Ungarischen Landesdenkmalamt Der Nachlaß von Péter Gerecze, einem Mitglied der ehemaligen Landeskommission der Kunstdenkmäler, wird mehrheitlich in zwei Partnerinstituten, im Ungarischen Landesdenkmalamt und in dessen Architekturmuseum aufbewahrt. Das Material des ersteren bestand laut unserer früheren Kenntnisse nur aus Handschriften, in der letzteren Sammlung befinden sich größtenteils Familiendokumente. Im Nachlaß gibt es aber auch eine andere Gruppe: Petricks Photographiensammlung, die aus Glasnegativen und aus positiven Kopien besteht, welche überwiegend für sein topographisches Verzeichnis und für ein bis jetzt nichtpubliziertes Manuskript (Unsere Baudenkmäler zur Zeit der Arpadenkönige) gemacht wurden. Einen Teil davon hat er selbst, den größeren Teil haben aber zeitgenössische Photographien aufgenommen. Dieser unschätzbare Nachlaß ist teils noch zu seinen Lebzeiten, teils nach seinem Tode in das Photoarchiv der Landeskommission der Kunstdenkmäler gelangt. Ein beträchtlicher Teil wurde in den vergangenen Jahrzehnten inventarisiert, vom Vorhandensein des Restes wußte aber niemand, er war verborgen. Seine Erforschung, Veröffentlichung und Ausstellung ist das Verdienst einer Mitarbeiterin des Photoarchivs, Zsuzsanna Bakó. Sie hat in einer außerordentlich kurzen Zeit die Photographien bearbeitet und geordnet. Der Katalog der Ausstellung behandelt Gereczes wissenschaftliche Tätigkeit (auf Grund seiner Biographie), das Schicksal und die Beschaffenheit jener Teile des Nachlaßes, die in verschiedene öffentliche Sammlungen geraten sind und publiziert in alphabetischer Reihe, mit Hilfe von kurzen Beschreibungen und angebräunten Aufnahmen, die im Gebiet des historischen Ungarn photographierten Baudenkmäler. Der aus mehr als 500 Artikeln bestehende Katalog wird ein unentbehrliches Mittel der Forscher der Baukunst der Romanik sein.