Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)
Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)
das Tor des Gebäudes mit einem Wappen und auf dem Türsturzstein wurde das Baujahr angegeben (Kat. Nr. 76.1-2; Abb. 659-662). Auf dem Gebiet vom Komitat Vas erschienen mehrmals die Angriffstruppen des Türkischen Reiches, und bedeutende Angriffe, Kriege fanden in dieser Gegend statt, aber der Feind konnte nicht Fuß fassen. Deswegen sind keine türkischen Denkmäler aus der Zeit der Türkenherrschaft im Komitat zu finden. Einige Denkmäler der türkischen Steinmetzarbeiten werden im Gemeinde Gasztony aufbewahrt, wohin aus der Gegend von Belgrad, im Jahre 1789 der damaligen Gutsbesitzer fünf türkische Steinmetzarbeiten aus dem 17.-18. Jahrhundert wegbringen ließ (Kat. Nr. 93.1-5; Abb. 230-232, 234-235). Von der Mitte und dem Ende des 17. Jahrhunderts an bedeutete das Maß die hervorragende Bautätigkeit und Kunstmezenatur der dem königlichen Hof treuen Aristokratie, die Familien Batthyány, Esterházy. Pálffy, Erdődy, Csáky, die in dem vor Türken geschützten Landesteil beträchtliche Güter erwarben. Auf dem Gebiet vom Komitat Vas werden die von ihnen nur im geringeren Maße (z. B.: Körmend, Batthyány-Schloss), als lieber von den ihrem Beispiel folgenden Adelsfamilien vom niedrigen Stand gebauten barocken, oder barockisierten Schlössern kaum durch manchen Steinmetzarbeiten in der Sammlung des Lapidarium Hungaricum vertreten, abgesehen von den einigen, bereits erwähnten Wappensteinen. So das Kamingesims (Kat. Nr. 75.1 ; Abb. 635-636), das als Streubefund in Répceszentgyörgy, im Garten des ehemaligen Horváth-Schlosses, mit Verwendung des Vorgängerbaus vom Beginn des 18. Jahrhunderts an, gegen 1790 gebaut wurde, hervorgekommen ist, gehört zu dem Typ der Kamine, die in den Schlösser aus 18. Jahrhundert im Allgemeinen, aus Marmor, edler polierbarem Steinmaterial behauten sind. Ein ähnlicher, heute auch an seiner originalen Stelle gewesene Kaminrahmen ist im Schloss Körmend zu erwähnen. (Abb. 64) Gleich dem Stück aus Répceszentgyörgy blieb ein aus Rotmarmor behauener Kamin im Grassalkovich-Schloss von Baja im Komitat Bács, das in den 50-er Jahren des 18. Jahrhunderts gebaut wurde, übrig (Abb. 65), 96 ein anderer, der auf die 60-er Jahren des 18. Jahrhunderts datiert werden kann, verziert doch das Ráday-Schloss in Pécel, in der Nähe von Budapest (Abb. 66). Aus der Verarbeitung fehlt im Ganzen die Schlossarchitektur, im klassizistischen, romantischen Stil des 19. Jahrhunderts, z. B. die Bauarbeiten der Familien von Széchény und Festetics; bloß mit den Steinmetzarbeiten der früheren, mittelalterlichen, Renaissance-Vorgänge geriet in die Sammlung das in seinem heutigen Bild romantische Sennyey-Bezerédy-Schloss in Zsennye (Kat. Nr. 86.1-8; Abb. 951-956). Der Streubefund der Schlossparken kann auch nicht als bedeutend genannt werden, außer vielleicht solchen Steinmetzarbeiten von Zsennye (Kat. Nr. 86.9-13; Abb. 957) können nur die aus den einstigen Bauelementen des Parks übriggebliebenen Säulenbruchstücke erwähnt werden, die sich im Park des einmaligen romantisch gotisierenden Festetics-Schlosses in Szombathely-Bogát befinden (Kat. Nr. 98.1-9; Abb. 920-922). Zur Zeit dienen zwei qualitative Steinlöwen aus dem 18. Jahrhundert von unbekannter Herkunft als Gartenzierde in Csákánydoroszló (Kat. Nr. 48.2-3; Abb. 167-168). *