Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

Teil des Schiffes im romanischen, der östliche im gotischen Stil gebaut. (Abb. 370-372) Auf dem ganzen Land ist eine ganze Reihe von mit Figuren verzierten Maiestas Domini, symbolischen Tierfiguren, Kirchenanbietungen darstellenden Tympana. 74 Eins der bedeutendsten und qualitativsten unter den Steinfragmenten aus Komitat Vas, ein Donatorpaar darstellendes Tympanon aus Szombathely-Szentkirály ist ein Bild­hauerwerk von hervorragender Bedeutung. (Kat. Nr. 91.1; Abb. 823-824) Das in der Fachliteratur als Szentkirályer Tympanon vorkommendes, fast intaktes Relief wurde aus der abgebrochenen, mittelalterlicher Kirche in Dorf Szentkirály herausgehoben. Auf den Stil der Steinmetzarbeit übte die tiefste Wirkung die in Italien, in Lombardei, und Emilia erworbenen Erfahrungen des Steinmetzens, die Steinmetzarbeit zeugt von der Wirkung des figürlichen Stils von Benedetto Antelami aus Parma. Die r.-k. Kirche zu Bük übertrifft in ihrer Ornamentik die durchschnittlichen Dorfkirchen. (Abb. 95-102) Zu dem spätromanischen Schiff vom rechteckigen Grundriss schliesst sich mit Strebepfeilern das gotische Sanktuarium an. Die Fassade des Schiffes von Norden, beziehungsweise von Süden verzierende, zu je drei Wandbündelpfeiler gehörene Steindetails geben den größten Teil der hervorgekomme­nen romanischen Steinmetzarbeiten. Ihre Identifizierung wird dadurch gesichert, dass über der südlichen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kapelle, im Dachraum in situ Wandbündelpfeiler-Abschnitt, mit dem Gesims darüber übrigblieb. (Abb. 101) Ein Teil der aufgefundenen Stücke wurde wieder in den, im westlichen Teil der nördlichen Kirchenfassade wiederhergestellten Wandpfeiler zurückgelegt. (Kat. Nr. 51.13-24; Szerk. Kat. 51/1 ; Abb. 107-108) Ein näheres Parallel ist zu den ungewöhnlich dreiecki­gen Giebelelementen (Kat. Nr. 51.25; Abb. 109-110) über die Kapitellen der Wandbündelpfeiler in den Bauelementen der Kirche zu Sopronhorpács bekannt. 75 Die Gliederungen des brüchig freigelegten Südportals (Abb. 118-122) liefen ohne Kapitellzone fliessend herum; ungewöhnlich ist der Diamantfries, in ihrer inneren Hohlkehle wandelt sich der an den Kirchen dieser Gegend oft vorkommene Halbkugelfries zum Rosettenmotiv um (Kat. Nr. 51.31; Szerk. Kat. 51/2). Neben den Steinmetzarbeiten der reichen Bauornamentik der Kirchen aus dem 13. Jahrhundert deutet fast kein Befund auf ihre Einrichtung, auf Werken der Kleinarchitektur der Innenräumen hin. In Bük kamen im Laufe der Bauforschung in den südöstlichen und nordöstlichen Ecken des Schiffes abgehaute Konsolen und abge­mcisselte Spuren von den zu ihren gehörenen Gewölben je eins spitzbogigen Bauwerks mit Kreuzgewölbe - Altarenbaldachin - zum Vorschein. Beide Baldachine stützen sich auf freistehenden Säulen, aber aus den zu ihnen gehörenen Altarfundamenten blieb nichts übrig, weil man mit den Krypten des 17. Jahrhunderts und im Laufe der baro­cken Umbauten des 18. Jahrhunderts errichteten Altäre die originellen, mittelalter­lichen Details verschwinden ließ. Zwei charakteristische, romanische Säulensockel in Bük gehörten gewiss zu den Altarbaldachinen, die von Konsolen unterstützt vor die Wand hervorsprangen (Kat. Nr. 51.35-36; Abb. 127-132). In Bük ist das östliche Fenster des gotischen Chors, das später als das Schiff gebaut wurde, ein sekundär eingemauertes, spätromanisches Fenster des früheren Sank­tuariums. In der inneren Mauer des Chors wurden an neuverwendeten romanischen Wandsäulen sekundär Gliederungen im gotischen Stil behauen. 76 Eine so veränderte Aufbewahrung kam in der Gegend nicht selten vor: das Zwillingfenster (Abb.

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