Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

sich enthaltene, größeren Landesteiles hin. 30 Als Zeichen der Eigenart der heutigen, burgenländischen Betrachtungsweise bedeutete „der pannnonische Raum" im Titel der Jubiläumsausstellung des Zisterzienserklosters in Klostermarienberg [ung. Borsmo­nostor; Burgenland] gleicherweise beide Gebiete, in seinem Sachmaterial die Klöster des Gebiets von dem heutigen Burgenland und des westungarischen Randgebiets beachtend, in seinem Apparat aber auf das ganze Ungarn hinausblickend. 31 Das Buch von Ilona Valter brachte erstmals eine regionale Betrachtungsweise in der Verhandlung der Baudenkmäler im westungarischen Gebiet zur Geltung - auf einen solchen Auftritt der Kunstgeographie kann sich unsere architektonische und kunsthistorische Forschung nur bei wenigen Vorausgegangenen beziehen. In der frühen Periode der ungarländischen Kunstgeschichte und Denkmalpflege war für die ersten zwei Wissenschaftlergenerationen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts vorrangige Aufgabe die umfassende Katalogisierung des Denkmalstoffes: eine Zusammenfassung der Anstrebungen von Arnold Ipolyi, Flóris Rómer, Imre Henszlmann im 19. Jahrhundert hat der Landeskatalog von Péter Gerecze mit seiner Ortsbezeichnung der Denkmäler und Literaturangaben bedeutet. 32 Gleichzeitig mit dessen Erscheinung wurde die erste, solche kunstgeschichtliche Arbeit publiziert, in der der Topograph, Kornél Divald, künstlerische Eigenarten eines als Region abgegrenzten Gebietes, der oberländischen Zips, und auch den Maß der Absonderung von den umliegenden Gegenden darstellte. 33 Auf seinen Spuren wandelnd bekamen in den späteren manche, als kunstgeographische Einheit aufgetretene, nördliche, nordöstliche Gebiete, gewisse Absonderung von Anfang des 14. Jahrhunderts Akzent, es bezieht sich vor allem auf den schon erwähnten von Deutschen besiedelten Zips, beziehungsweise Sáros in der Nachbarschaft, beide auf dem Gebiet der heutigen Slowakei. 34 Aus vielen Gesichts­punkten her trat auch Transsilvanien als selbstständige, kunstgeographische Einheit, wo die architektonische und künstlerische Erbschaft sogar sowohl der besiedelten Sachsen, als auch des ungarischen Szeklervolks die mittelalterliche Geschichte der Kunst Ungarns auch mit individualistischen Zügen schildert, auf. Die Verarbeitung des Denkmalstoffes im Bezug auf die Romanik, Gotik und Renaissance führten innerhalb fast eines halben Jahrhunderts Géza Entz, beziehungsweise Jolán Balogh durch. 35 Die Zips, Sáros, Transsilvanien, zwar in verschiedenem Maße, aber sowohl als politische und als auch Verwaltungseinheit, sogar als Einheit der Kirchenorganisation - mit der Ausnahme von Sáros - sonderten sich von ihrer Umgebung ab. Die neueren Forschungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unternahmen schon die Untersuchung solcher kunstgeographischen Zusammenhänge, die mit solchen räum­lichen Begrenzungen nicht unterstützt werden können. Die Architektur der Romanik im westlichen Transdanubien/Westpannonia verarbeiteter, bereits erwähnter Band gehört auch zu diesem Kreis. Das Interesse der Touristik, beziehungsweise die Leistung der Organisationen der Touristik, die auf das Programm der Denkmalpflege eine bedeutende Auswirkung hatten, im dritten Viertel des 20. Jahrhunderts hätte darin mitwirken können, dass in einer Buchserie, die übrigens zum Vorstellen der Denkmäler der historischen Städte dienen sollte, eine hinsichtlich der Denkmäler geschaffene, sich auf drei Komitaten ausgedehnte Verarbeitung der Balatongegend - die Arbeit von Géza Entz und László Gero -, die den Akzent auf die mittelalterliche Kirchen- und Burg­ruinen legt, zum Vorschein kam. 36 Etwa ein drittel Jahrhundert später erschien die

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