Búzás Gergely: Pest megye 1. Visegrád, királyi palota 1. A kápolna és az északkeleti palota (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 2. Budapest, 1990)
Gergely Buzás: Die Kapelle und das Nordöstliche Palastgebäude des Königsschlosses in Visegrád
111. Die den Westflügel in der Mitte teilende Scheidewand, die auf allen veröffentlichten Grundrissen und Rekonstruktionen zu sehen ist, sowie eine andere Scheidewand, sind Mauern eines Stalles und eines Magazins aus dem 18. Jahrhundert, sie können auf der Aufnahme von Lénárd Schade aus dem Jahre 1773 leicht identifiziert werden (MMT 5. 1958. Abb. 553.). Diese Mauern sind bloss halb so breit, wie die Zwischenwände im Erdgeschoss des Palastes. Die nordöstliche Gebäudenecke aus dem 18. Jahrhundert wurde von dem Bodenniveau an völlig neu gemauert. Es war vermuüich deswegen nötig, weü ursprünglich vieüeicht hier eine mittelalterliche Tür die östliche Wand des Raumes im Erdgeschoss durchbrach. Nur das Vorhanden einer solchen Tür kann den anscheinlich unregelmässigen Rhytmus der nach Osten gehenden Fenster des Raumes berechtigen. 112. An der Rückseite eines der Steine blieb ein andersartiger Profilansatz erhalten. Es zeugt entweder davon, dass eines der Profile Ergebnis eines Umhauens ist, oder aber, dass das Fenster mit Eselrückenbogen Tei! einer grösseren Öffnungsgruppe war. Die Steine gingen aber in solchem Masse zugrunde, dass ihre Aufnahme leider nicht möglich ist. (Dieser Profiltyp trat auch aus dem Südpalast 1988 zutage.) 113. Rahmen- und Teilungsbruchstücke des Fensters kamen 1988 auch aus dem Südpalast zum Vorschein. 114. Fragmente eines mit gleichem Profil versehenen, aber statt Pilastern auf Konsolen gestützten Kamins traf man im Südpalast an. 115. Auf solches Säulenschaftstück stiess man vor der Donau-Fassade des Nordwestpalastes auch (Ausgrabung von Mátyás Szóké), deshalb ist es mögüch, dass dieser Typ zu dem Nordwestpalast gehörte. 116. Ein Gesimsfragment lag noch 1987 vor dem grossen Keller, und sie werden auch durch das bei dem Balkon und beim Unterbau vor dem KeUer gebrauchte QueUwasserkalkstein-Material miteinander verknüpft. 117. Die ziemlich grob behauene, insgesamt 2,5 cm breite und an dem Armstützegesims, sowie an den Pfeilern herumlaufende Hohlkehle diente zur Einklemmung der Balustradenplatten. Selbst die Zapfen der aus hartem Stein gefertigten Platten würden breitere und unbedint glatter gehauene Hohlkehle benötigen. 118. Ein solches Profil aufweisender Stein steckt in der inneren Wandfläche am wesüichen Ende der nördlichen Mauer im Erdgeschoss des Nordwestpalastes, in der mittelalterlichen, aus der zweiten Periode stammenden Mauer eingemauert. Auch in diesem Faue haben wir mit der Wiederverwendung eines verdorbenen oder übriggebliebenen Stückes als Mauerstoff zu tun. 119. Das Material verknüpft sie auch miteinander: beide Type sind aus Kalkstein gefertigt. 120. Inv.-Nr. 68.92.1. 121. Die bedeutendsten Stücke: eine 1949 zum Vorschein gekommene, weisse Flasche aus der Nähe dem Osttor, im Abschnitt 87/4 eine Weisskeramiktasse, im Abschnitt 87/6 eine weisse Flasche und ein grauer, österreichischer Krug, im Abschnitt 87/1 drei Weisskerarnikfragmente, eines dieser Stücke mit eingeritzter Strichverzierung versehen. 122. Abschnitt 87/13. 123. Abschnitt 87/12. 124. Holl 1958. 225 125. Holl 1958. 225.; Gerevich 1966. 55, 76. 126. Gerevich 1966. 76-77. 127. In der Alterbestimmung der Kachelbruchstücke leistete mir Imre Holl Hüfe, wofür ich mich bei ihm auch hier bedanke. 128. CNH. U. 94. A.: In der Tiefe von 20 cm unter dem ösüichen Raum. flnv.-Nr.: 68.101.6.) Vom Gewölberücken unter dem wesüichen Raum. (Inv.-Nr.: 69.101.14.) CNH. H. 89.A.: Aus dem Spalt des Kämpfers unter dem östlichen Raum. (Inv.-Nr.: 68.101.9.) Aus Auffüllung unter dem östlichen Raum, von Gewölberücken. (Inv.-Nr.: 68.101.11.) Vom Gewölberücken unter dem wesüichen Raum. (Inv.-Nr.: 68.101.13.) CNH. U. 89. B.: Aus der Auffüllung unter dem westlichen Raum. Oriv.-Nr.: 68.102.6.) CNH. U. 125. A.: Unter dem ösüichen Raum, neben dem Eingang. (Inv.-Nr.: 68.101.7.) Unter dem ösüichen Raum bei dem Grutbogenansatz. Qjiv.-Nr.: 68.101.8.) Unter dem ösüichen Raum, aus der Auffüllung in der Tiefe von 120 cm. (Inv.-Nr.: 68.101.12.) Unter dem wesüichen Raum, aus der Gewölbeauffüllung unter dem Kamin. Ouw-Nr.: 68.102.5) Die Bestimmungen führte Lajos Huszár durch. 129. Den Prägungsbeginn der CNH. U. 89. A.-Denar setzt Lajos Huszár in die Zeitspanne von 02.02.1372 bis 21.12.1374: Huszár, Lajos: A budai pénzverés története a középkorban (Die Geschichte der Budaer Münzprägung im Mittelalter). Budapest 1958. 63-64.; Der mündlichen Mitteüung von Pál Engel nach können wir nicht völlig ausschliessen, dass die Münzprägung schon 1367 begann, da aber das aus dem