Horler Miklós: Általános helyzetkép (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 1. Budapest 1988)
Horler Miklós: LAGEBERICHT ÜBER DIE ARCHITEKTONISCHEN STEINFRAGMENTEN IN UNGARN
Romanische Denkmäler, ohne nähere Datierung Gotische Denkmäler, ohne nähere Datierung Gotische Denkmäler, 13. Jahrhundert Gotische Denkmäler, 14. Jahrhundert Gotische Denkmäler, 15. Jahrhundert Gotische Denkmäler, 16. Jahrhundert Gotische Denkmäler, 13-16. Jh. gemischt Renaissance-Denkmäler, 15-16. Jh. Türkische Denkmäler, 16-17. Jh. Barocke Denkmäler, 17-18. Jh. Klassizistische Denkmäler, 19. Jh. Aus unbekanntem Zeitalter 24 526 13 392 Stück 5 896 113 998 2 915 293 7 011 441 1 676 733 2 798 60 792 Stück Aus dem Resultat stellt es sich klar heraus, dass in dem Material das Mittelalter dominiert, innerhalb dessen die Gotik, ihre Fragmente betragen mehr als die Hälfte des Landesbestandes. Die Anzahl der romanischen Fragmente betragt cca 22 %, jene der Renaissance 12 %. Die mehr als 55 000 zählenden Fragmente des Mittelalters und der Renaissance zeigen schon mit ihrer Grössenordnung des riesigen weissen Fleck, den die Zerstörungen in der Geschichte unserer Architektur verursacht hatten und der nur durch das Kennenlernen und Bearbeitung der Steinfragmente in gewisser Masse ausgefüllt werden kann. Obzwar die Anzahl der neuzeitlichen Fragmente noch verhältnismässig gering ist, repräsentieren diese Stücke, ihrer Bedeutung nach, einen beträchtlichen Wert. Sie werfen ein grelles Licht auf die Gefahr, die unsere barocke und klassizistische Architektur und Bauplastik bedroht. Das Material kann, seiner Verwaltung nach in drei grosse Gruppen geteilt werden: Öffentliche Sammlungen 46 350 Stück 76 % an 142 Orten Andere Verwaltung 13 835 Stück 23 % 239 Orten Ohne Verwaltung 607 Stück 1% 19 Orten Zu den Öffentlichen Sammlungen zählen wir die Landesmuseen, die Komitats- und städtischen Museen, ferner die als öffentliche Sammlungen geltenden kirchlichen Museen. Zu den anderen Verwaltern gehören die Hausverwaltungen und andere Institutionen der städtischen Räte, die Fremdenverkehrs-Büros, die Kirchen, schliesslich das Landesinspektorat für Denkmalpflege, das im Laufe der Restaurierungsarbeiten ein gemischtes, aber zahlreiches Material ständig verwaltet. Die Anzahl der ausser denen vorkommenden Verwalter is sehr gering und das Material, das sie besitzen, ist nicht bedeutend. Zu den ebenfalls wenigen unverwalteten Sammlungen zahlen wir jene, deren verantwortlicher Verwalter nicht eindeutig festgestellt werden konnte. Der überwiegende Teil des Materials, 73 %, konzentriert sich in den 20 grössten öffentlichen Sammlungen, deren grösserer Teil - 12 - verwahrt mehr als 1000 Fragmente, die Hälfte der übrigen mehr als 500 Stück. Alle öffentlichen Sammlungen verfügen über mehrere Depots oder Ausstellungsräume, so verteilt sich das Material auch innerhalb einer Sammlung an mehreren Orten. Eine besonders wichtige Frage ist das Verhältnis des ausgestellten Materials zum ganzen Bestand innerhalb der grössten öffentlichen Sammlungen. Dessen Analyse führt schon zum folgenden Kapitel, zur Lage der Sammlungen über. Im Spiegel der obengenannten Standpunkte is die Verteüung des Materials in den 20 grössten öffentlichen Sammlungen wie folgt: