Détshy Mihály nyolcvanadik születésnapjára tanulmányok (Művészettörténet - műemlékvédelem 11. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 2002)

Kelényi György: A pesti német színház tervei a 18. század végén

Die Entwürfe des Pester Deutschen Theaters am Ende des 18. Jahrhunderts György Kelényi Die frühe Geschichte der Verwirklichung des Pester Deutschen Theaters bietet auch dem Kennenlernen der Architektur in Ungarn Ende des 18. Jahrhunderts wichtiges Entwurfmaterial. Der Gedanke des Baus eines Deutschen Theaters in Pest tauchte am Ende der Herrscherzeit von Joseph II. auf, als sich die Erweiterung der Stadt, die Ausbildung eines neuen Stadtteils für unvermeidlich zeigte. Das Theater wollte man mit einer Redoute zusammen erbauen, damit der Magistrat auch aus der Vermietung Nutzen ziehen kann. Der Unterschied zwischen den Vorstellungen der Behörden (ungarische Hof­kammer, Statthalterrat und städtisches Magistrat) war, ob das Theatergebäude dem damaligen Brauch entsprechend mit oder ohne Redoute gebaut werden sollte. Der Autor der Studie beschreibt vier Entwurfreihen, die im Laufe der nahezu zwanzigjährigen Baugeschichte vor den letztendlich verwirklichten Plänen von Johann Aman gefertigt wurden. Den ersten Entwurf machte 1792 Franz Anton Hildebrandt, der Assessor der Oberhofbau- Direktion. Zwei von den Plänen wird jetzt zum ersten Mal veröffentlicht. Der Konstrukteur des zweiten Entwurfs ist nicht bekannt. Die Serie zeigt eine geringfügige, sich besonders auf die Fassade beziehende, Veränderung des Hildebrandt-Entwurfs. Die dritte Variante besteht aus zwei Blättern, wurde vom Bauamt des Statthalterrats angefertigt. Flier wurde das Theatergebäude ohne Redoute entworfen (1792). Es gibt auch eine vierte, von den bisherigen in vieler Hinsicht abweichende Vorstellung. Die Zeichnungen des Pester Architekten Johann Hild entstanden bereits Anfang des 19. Jahr­hunderts.

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