Détshy Mihály nyolcvanadik születésnapjára tanulmányok (Művészettörténet - műemlékvédelem 11. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 2002)
Valter Ilona: A gyöngyösi Szent Bertalan-templom építéstörténete a város történetében
Oppidums. Fast hundert Jahre lang war Gyöngyös in den Händen der Szécsényis und diese Periode bot ihr eine ruhige Entwicklung. In Gyöngyös stifteten die Szécsényis ein Franziskanerkloster. Um 1350 ließen sie auch die Pfarrkirche umbauen, aber einzige Spur dessen ist ein Wappenstein, der die vereinigten Wappen von Tamás Szécsényi und seiner ersten Frau darstellt.Die angewachsene Einwohnerzahl des blühenden Marktflecken erforderte die Vergrößerung der Pfarrkirche. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts begann man den Umbau zu einer mächtigen gotischen Hallenkirche. In der ersten Phase wurde die Kirche bis zur Mitte des heutigen Innenraumes fertiggestellt, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand auch der Westteil. In die Mitte der Südseite baute man einen kleinen Glockenturm, dessen Fundament jetzt freigelegt wurde. Zur Wendeltreppe an seiner Ostseite führte das im Kircheninneren freigelegte gotische Tor. An die Mitte der Nordseite ließ die Schneiderzunft eine St. Annenkapelle anbauen. Ihr Fundament und die gotischen Bodenziegeln sind gefunden worden. 1424 konfizierte König Sigismund die Güter von Simon Szécsényi. Die Stadt wurde halbiert. Die Westhälfte blieb im Besitz von László Szécsényi, dann erbten dies seine Schwiegersöhne László Guti Ország und Albert Losonczi. Der Ostteil der Stadt mit der Bartholomäuskirche wurde königliches Eigentum. 1438 schenkte König Albert Gyöngyös für seine treuen Dienste Péter aus dem älteren Zweig der Rozgonyis, Bischof von Eger, und seinem Bruder István, Gespan von Temes. 1443 dehnten die Mitglieder des älteren Zweiges die Schenkung auch auf den jüngeren Zweig der Familie aus. Zum jüngeren Zweig gehörte der siebenbürgische Woiwode, Schatzmeister, dann Landesrichter János Rozgonyi, einer der mächtigsten Herren des Landes. Seine Frau, Dorottya Bánffi von Alsölendva, war die Patronin des Franziskanerklosters in Gyöngyös. Der gotische Umbau der Pfarrkirche in Gyöngyös kann mit dem Namen des Landesrichters János Rozgonyi verbunden werden. Durch seine europäischen Beziehungen konnten der bayerische Meister Hanns Stethaimer und die Steinmetze, Baumeister, die zum Kreis des Landshuter Hanns von Burghausen gehörten, nach Gyöngyös gelangt sein. Sie schufen auch mit europäischem Maßstab gesehen imposantes Gebäude. Neben der Restaurierung des Äußeren wurde die Bartholomäuskirche 1996 im Inneren erneuert. Sie erhielt einen neuen Fußbodenbelag, und die nach dem Brand im Jahre 1917 gemalten Fresken wurden restauriert. Nur der Prisyl-Keller und die Uberreste der Annenkapelle warten auf den Bau des endgültigen Schutzdaches.