Judit Tamás: Verwandte typen im schweizerischen und Ungarischen kachelfundmaterial in der zweiten hälfte des 15. jahrhunderts (Művészettörténet - műemlékvédelem 8. Országos Műemlékvédelmi Hivatal,1995)
Katalog
E: Bruchstück. G: Nicht rekonstruierbar. F(I): Zug, Burgbachplatz (ZG 11 215 86[106]) (Abb. 157) L: Unpubliziert. Unbestimmbare Bruchstücke: M: Unglasierte Bruchstücke aus dem Deschwandenhaus aus rotem Ton. ZG 11 215 86[40]: rosaroter Ton, weiße Engobe, erbsengrüne Bleiglasur. S: Vermutlich quadratische Blattkacheln mit Rumpf. R: Vorwiegend die Adler in den Zwickeln, seltener winzige Details des rollbandverzierten Medaillons bzw. des Ritters. Wahrscheinlich Variante A und/oder E. E: Bruchstücke. G: Nicht zu rekonstruieren. F(I): Zug, Fischmarkt 11., Deschwandenhaus (ZG 11 77 79[90, 92, 97]) Zug, Burgbachplatz (ZG 11 215 86[40]) L: Unpubliziert. r. Heiliger Georg M: Gut geschlämmter, sandgemagerter, ziegelroter Ton, weiße oder gelbrote Engobe, erbsengrüne Bleiglasur. S: Quadratische Blattkacheln mit Rumpf. R: Breiter, gekehlter Rahmen. Im quadratischen Innenfeld kreisförmiges, mit einem leeren Band verziertes Medaillon. Darin auf einem nach rechts haltenden Pferd der Heilige Georg in Harnisch und Helm. In seiner linken Hand hält er einen Schild, in der rechten eine Lanze, die er in das geöffnete Maul des vor den Beinen seines Pferdes hockenden Drachen stößt. Die Drachenfigur ragt weit aus dem Medaillon, ja sogar aus dem quadratischen Innenfeld heraus. Zwickel des quadratischen Innenfeldes leer. Relativ scharfe Konturen. E: Stark ergänzte Vorderblätter mit fragmentarischem Rumpf, weiterhin Bruchstücke. G: 18 x 18 cm F(I): Zürich, Lindenhof (SLM 26 277, SLM 26 337-1-4,9,13 usw.) (Abb. 160) L: Vogt 1948. 136-138, 214, 225. (Taf. 42/1) s. Reiter mit Säbel (?) M: Gut geschlämmter, sandgemagerter, ziegelroter Ton, weiße Engobe, erbsengrüne Bleiglasur. S: Quadratische Blattkacheln mit Rumpf. R: Breiter, gekehlter Rahmen. Im quadratischen Innenfeld rundes, mit einem leeren Band geschmücktes Medaillon. Darin auf einem nach rechts galoppierenden Pferd ein Mann, der mit seiner rechten Hand einen Säbel (?) über den Kopf hält. Sein Mantel flattert hinter ihm. Leere Zwickel. Verschwommene Konturen. E: Stark ergänzte Vorderblätter mit fragmentarischem Rumpf, weiterhin Bruchstücke. G: 18,5 x 18,5 cm F(I): Zürich, Lindenhof (SLM 26 338-1,3-13,15-16) (Abb. 161) L: Vogt 1948. 136-138, 214, 225. (Taf. 42/2)