Judit Tamás: Verwandte typen im schweizerischen und Ungarischen kachelfundmaterial in der zweiten hälfte des 15. jahrhunderts (Művészettörténet - műemlékvédelem 8. Országos Műemlékvédelmi Hivatal,1995)

Katalog

S: Quadratische Blattkacheln mit Rumpf; an der Seitenwand des letzteren Haftrillen. R: Breiter, gekehlter Rahmen. Im quadratischen Innenfeld schmales, kreisförmi­ges, unverziertes Medaillon; in den Zwickeln fleischige Blätter. Im Medaillon sitzt Papst Gregor I. auf einem Ohrenstuhl hinter einem Schreibpult, auf dem ein ge­öffnetes Buch liegt; er trägt einen breiten Faltenmantel und die päpstliche Tiara. Relativ scharfe Umrisse. E: Z.T. fast unversehrte, z.T. stark ergänzte Vorderblätter, fragmentarische Rümpfe. G: 18,5 x 18,5 cm F(I): Wädenswil (ZH) (SLM 7399-6,141,161,168,183) (Abb. 115) L: Ziegler 1968. 59, 105. (Kat.-Nr. 26; Taf. III) Schneider - Hanser 1979. 24. (Nr. 32) h. Gottesmutter mit Gotteslamm M: Gut geschlämmter, sandgemagerter, ziegelroter Ton, weiße Engobe, erbsen­grüne Bleigasur. S: Quadratische Blattkacheln mit Rumpf, dessen Seitenwände geriefelt sind. R: Breiter, gekehlter Rahmen. Im quadratischen Innenfeld kreisförmiges, mit Zickzackmuster verziertes Medaillon; in den oberen Zwickeln kleine Drachen, in den unteren stilisierte Blümchen. Im Medaillon die gekrönte Gottesmutter mit langen Haaren, in breitem Faltengewand und das Gotteslamm mit Kreuz. Abdruck von mittlerer Qualität. E: Z.T. leicht bestoßene, z.T. stark ergänzte Vorderblätter, fragmentarische Rümpfe. G: 18,5 x 17,5/18,5 cm F(I): Frauenfeld (TG), Oberkirch (HMF 2548) (Abb. 117) Wädenswil (ZH) (SLM 7399-125,127,129,130,132,133,181, SLM 25 375) (Abb. 118) L: Ziegler 1968. 55, 105. (Kat.-Nr. 27) (Zu Wädenswil; die Frauenfelder Kachel ist unveröffentlicht.) i. Pelikan Breiter, gekehlter Rahmen. Im quadratischen Innenfeld, von kreisförmigem Me­daillon umgeben der nach links gewandte Pelikan, der mit dem Schnabel seine Brust aufreißt, um seine Jungen mit dem eigenen Blut wieder zum Leben zu er­wecken. (Die Jungen selbst sind nicht abgebildet.) Variante A: M: Gut geschlämmter, sandgemagerter, ziegelroter Ton, weiße Engobe, erbsen­grüne Bleiglasur. S: Quadratische Blattkachel mit Rumpf. R: Rollbandverziertes Medaillon. Rollband oben links und rechts von je einem kleinen Drachen unterbrochen. Zwischen ihnen, in einem kurzen Band mit goti­schen Minuskeln „maria". Pelikan in retikulärem Hintergrund. In den Zwickeln des Innenfeldes stilisierte Blümchen. Verschwommene Konturen. S: Vorderblatt und Rumpf fragmentarisch. G: ca. 17,5 x 17,5 cm F(I): Zürich, Limmat (SLM AG 420) (Abb. 119)

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