Judit Tamás: Verwandte typen im schweizerischen und Ungarischen kachelfundmaterial in der zweiten hälfte des 15. jahrhunderts (Művészettörténet - műemlékvédelem 8. Országos Műemlékvédelmi Hivatal,1995)

Katalog

G: 22 x 21,5 cm F(I): Hallwil (AG), Schloß (SLM HS V 27) (Abb. 72) L: Frei 1931. 81. (Abb. 5) Lithberg 1932. III. 76. (PI. 169 A) Variante C: M: Rosaroter, körniger Ton, weißgelbe Engobe, stark beschädigte, grüne Bleiglasur. S: Breitrechteckige Frieskachel, wohl aus dem Übergang zum Sockel. Undurch­brochenes Vorderblatt, unten mit vorspringender Gesimspartie. Rumpf mit ovaler Öffnung und ausgezogenem Rand. R: Von einem doppelten Leistenrahmen umgeben nach links gewandter, kauern­der Löwe, dessen Schwanz sich unter den Beinen windet. Außerordentlich schlechter Abdruck. Einzeldetails des Motivs ganz klein, manche kaum zu sehen. E: Vorderblatt unversehrt, Rumpf nur teilweise erhalten. G: 14,5 x 18 cm, Tiefe des Rumpfes: 11,8 cm F(I): Basel, unbekannt (HMB 1904. 444) (Abb. 73) L: Unpubliziert. B: Aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem gleichen Negativ gepreßt wurde das Bruchstück einer Löwenkachel aus dem Zisterzienserinnenkloster Engental (Muttenz, BL; Abb. 74). Dürftig geschlämmter, orangengelber Ton, weiße Engobe, hellgrüne Bleiglasur. Auf dem undurchbrochenen Vorderblatt Kopf, Vorderbeine und Ende des Schwanzes eines Löwen. Kachelstruktur nicht rekon­struierbar. Abdruck von außergewöhnlich schlechter Qualität. AMAL, uninventa­risiert. L: Eglin 1938. 12. (ohne Erwähnung dieses Bruchstückes). Variante D: M: Rosaroter, körniger Ton, weißgelbe Engobe, dunkel- bzw. giftgrüne Bleiglasur. S: Leicht gestreckte, hochrechteckige Nischenkachel. Der oberen Hälfte der Nische eine Maßwerkplatte vorgesetzt. Halbzylinder etwas deformiert. R: Auf der durchbrochenen Vorderplatte über einem mit Löchern durchbohrten Fünfpaßbogen nach rechts gewandter Löwe, dessen Schwanz sich unter seinen Beinen windet; im Vergleich zu den Varianten A-C spiegelverkehrt. Abdruck von mittelfeiner Qualität. E: Von kleinen Beschädigungen abgesehen unversehrt. G: 18 x 16,5 cm, Tiefe des Halbzylinders: 7,5 cm F(I): Basel (HMB 1929. 216) (Abb. 75) L: Strauss 1972. 111. (Taf. 5/2) Franz 1981. 50, 202. (Abb. 95) d. Eckkacheln mit Diamantmuster Die Hälfte des breiteren Vorderblattes und die dazu rechtwinklig stehende Schmalseite sind mit eingeritzter konkaver Diamantquaderung verziert. Auf der anderen Hälfte des vollen Kachelblattes unterschiedliche Motive. 4 Variante A: M: Gut geschlämmter, ziegelroter Ton, weiße Engobe, dunkelgrüne Bleiglasur. S: Eckkachel, aus einer Voll- und einer Halbkachel bestehend. Rumpf der Eckka­chelfunktion entsprechend einigermaßen modifiziert und an der Schmalseite mit breitem Rand versehen.

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