Judit Tamás: Verwandte typen im schweizerischen und Ungarischen kachelfundmaterial in der zweiten hälfte des 15. jahrhunderts (Művészettörténet - műemlékvédelem 8. Országos Műemlékvédelmi Hivatal,1995)

Katalog

E: Vorderblatt leicht bestoßen, Rumpf teilweise erhalten. G: 18 x 18 cm, Tiefe des Rumpfes: 11 cm F(I): Zürich, In Gassen 6. (SLM 25 429) (Abb. 9) L: Unpubliziert. B: Unsicher scheint die Zugehörigkeit eines Eckkachelbruchstückes aus Zug, Burg (ZG 11 2 67[55-56]). Alle seine äußeren Merkmale - auch den ziegelroten "zürcherischen" Ton inbegriffen! - sind denen der Variante gleich, es fehlt aber der Doppelstab als Rahmen um die halbierte Rosette. Letztere wahrscheinlich mit Diamantmuster kombiniert, diese Hälfte des quadratischen Vorderblattes aber - wie auch das halbierte Kachelblatt und der hintere Teil - abgebrochen. Rosettenverzierter Teil: 18,5 x 13 cm (Abb. 10). Variante E: M: Gut geschlämmter, ziegelroter Ton, weiße Engobe, grüne Bleiglasur. S: Blattkacheln mit quadratischem Vorderblatt und Rumpf. R: Verschwommene Konturen. Unter den Eckblättern winzige Blumen. E: Stark fragmentarische bzw. ergänzte Vorderblätter und weitere kleine Frag­mente. Rümpfe abgebrochen. G: 18-18,4 x 18-18,4 cm F(I): Zürich, Hotel Bellevue (SLM AG 463) Wädenswil (ZH) (SLM 7399-108,109,188) (Abb. 11) Dübendorf, Dübelstein (ZH) (SLM 26 939) L: Die Wädenswiler Exemplare ausgenommen unpubliziert. Variante F: M: Gut geschlämmter, ziegelroter Ton. Drei Kacheln (SLM 18 195, SLM 26 340­4,6,13, SLM 26 940) und weitere Bruchstücke (SLM 26 941-1-5,38 usw.) weiß en­gobiert und grün glasiert. Auf SLM 26 941-59 keine Engobe, deswegen grünlich­braune Glasurtönung. SLM 26 276-c unglasiert und nur zum Teil engobiert (weiße Engobe auf den Pollen trägem und den übrigen Partien des Vorderblat­tes, die Rosette selbst ausgenommen); wohl ein Halbfabrikat (Werkstattfund). SLM 26 276-d zinnglasiert, doch mit weißer Unterlage. Die größeren Rosetten­blätter manganlila bzw. türkisblau, die kleineren gelb glasiert. Auf dem Rest des Vorderblattes unvollkommene, verschmutzte weiße Zinnglasur, darauf ein mit Blau bemalter, mit den Ecken diagonal verbundener, quadratischer Rahmen, mit dem man höchstwahrscheinlich den hier fehlenden einfassenden plastischen Stab nachahmen wollte. Hintergrund im Bereich der Eckblätter gleichfalls blau bemalt. S: Blattkacheln mit quadratischem Vorderblatt und Rumpf. R: Auf den unglasierten Partien außergewöhnlich scharfe, sonst leicht ver­schwommene Konturen. Kein winziges Blumenmuster. E: Leicht ergänzte wie auch stark fragmentarische Vorderblätter, weiterhin klei­nere Bruchstücke. Alle Rümpfe fragmentarisch. G: 19-19,3 x 19-19,3 cm F(I): unbekannt (SLM 18 195) (Abb. 12) Zürich, Lindenhof (SLM 26 276-c-d, SLM 26 340-4,6,13) (Abb. 13-14) Dübendorf, Dübelstein (ZH) (SLM 26 940, 26 941-1-5,38,59 usw.) (Abb. 26) L: Vogt 1948. 136, 138, 214, 225. (Taf. 42/9-10) Schnyder 1975. 35. Ders. 1992. 21. (Abb. 14)

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