Műemlékállományunk bővülése, új műemlékfajták (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1987 Eger, 1987)
Nováki Gyula: Őskori és középkori földvárak Magyarországon
Bergbau Von den vielen Steinbruchzeugnissen halten wir zwei in Evidenz. Der eine befindet sich in Fertőrákos (Komitat Győr-Sopron) wo der Hügel an der Nordseite des Dorfes eine grosse Menge von Kalkstein enthält. Die Steine von hier wurden schon zur Römerzeit benutzt. Im Mittelalter war der hiesige Bergbau besonders berühmt. Einen intensiveren Steinabbau hat man vor ungefähr zweihundert Jahren hier angefangen. Heute wird hier nicht mehr abgebaut. In der ehemaligen Grube finden kulturelle Veranstaltungen statt. Zum Teile aber wird diese vom Soproner Zentralmuseum für Bergbau also Freilichtmuseum verwendet. Ein anderes wesentliches Gebiet unserer Steinbrüche befindet sich im Komitat Komárom, zwischen Tardos, Süttő, Lábatlan und Dunaalmás, ein Bergzug von edlem, rotem Kalkstein, der als Piszke-Marmor bezeichnet wird. Auch heute wird noch in Tardosbánya abgebaut. Der rote Marmor ist ein altes Gestein, das sich so vor ungefähr 170 Millionen Jahren im Meer in der Jurazeit gesetzt hat. Dieser kalkstein, Marmor genannt, wurde schon von den Römern entdeckt und das wird durch die Ausgrabungen in Gorsium bezeugt. Laut Archivquellen hat unser König Imre (1196—1204) schon im Mittelalter Berechtigungsscheine zum Abbau von Marmor erteilt. König Matthias (1443—1490) hat diesen Marmor bei der Errichtung des Palastes in Visegrád verwenden lassen. Ausser den Steinzeugnisen, die in Gorsium und in Visegrád zu finden sind, finden wir Piszke-Marmor noch an den Grabmalen, die in der Kathedrale von Krakkau aufbewahrt sind, in Esztergom in der Bakocz-Kapelle, in Székesfehérvár am Grabmal von Ludwig dem Grossen und noch an zahlreichen Gedenkstätten, die die ungarische Vergangenheit wachrufen. Von den Zeugnissen der Edelmetalgruben erwähnt ein Donationsbrief aus dem Jahre 1434 die Goldgruben von Rudabányácska (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén) in Szépbánya. Die Freilegung der Grube fand im 1950 statt, als man auch den Eingang der Grube in Ordnung gebracht hat. Das Gebröckel wurde weggeräumt und nach der teilweisen Reinigung des 370 m langen Abbausystems hat man festgestellt, daß die Grube aus 2 Teilen besteht. Die Stollen sind 0,8—0,9 m. breit und 1,5—2,4 m. hoch. Bei der Freilegung konnte festgestellt werden, daß unsere Vorfahren die Grube erschöpft haben. Ein anderes Zeugnis unter den Metallgruben ist in Telkibánya (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén) zu finden, wo schon im 1341 das Ausbeuten von Gold gemacht wurde. Die Glanzzeit von Telkibánya im XIV. u.XV. Jh. In der 560 m. langen Teresien-Stollen sehen wir aus der Vergangenheit des Bergbaus Spuren von Meisel-Goldabbau. Die beiden Gruben sind in der Verwaltung des Erz- und Mineralgruben Museums von Rudabánya. Die einzige Eisenerzgrube des Landes, die auch heute noch in Betrieb ist, befindet sich in Rudabánya. Schon der Urmensch hat in den Felsenrissen des Gebirgrückens das Rohkupfer entdeckt und daraus hat er seine Gebrauchsgegenstände verfertigt. Die 4 000 jährigen Kupferbeilen, die in der vom Urmenschen bewohnten Csengő-Höhle gefunden wurden, sind ein Beweis dafür. Am Anfang wurde hier Kupfer abgebaut und verhüttet, bewiesen wird das, durch den Fund von Kupferschlacke. Zwischen dem IX. und XII. Jh. wurde auch schon Eisenabbau und Verhüttung betrieben. Diese Tätigkeit wird durch die ausgegrabenen Hochöfen in Imola, Trizs und Felsőkolocsény bewiesen. Die Hütten- und Grubenzeugnisse von Rudabánya werden durch das hiesige Erz- und Metallbergbaumuseum verwaltet und bewahrt. Ein Bauxitgrubenzeugnis befindet sich in Gánt (Komitat Fehér). Es handelt sich um ein im Jahre 1920 freigelegtes und an der Oberfläche ausgelöstes Gabiet. Dieses Gebiet und die anderen dazugehörenden Gebiete wurden von der Fachliteratur über Bergbau in den 20-er, 30-er Jahren als die grösste funktionierende Bauxitgrube der Welt betrachtet. Die Grube und derem Umgebung ist heute eine Einheit des Bauxitabbaumuseums. Unsere jüngste Metallgrube befindet sich im Mecsek-Gebirge (Komitat Baranya), die Urangrube von Nagyszöllős, die zu den Urangruben von Pécs gehört. Diese wurde zwischen den Jahren 1953 und 1954 aufgefunden. Der Lieferschacht dieser Grube, die sich im I. Betrieb befindet, wurde schon ausser Betrieb gestellt und wird zu den Denkmalen der Zukunft ge zählt. Der Lieferschacht ist eine Freilichteinheit des Bergbaumuseums im Mecsek. Unser Kohlenabbau nahm den Anfang in der Mitte des XVIII. Jhs. Der Abbau in unserer ersten Kohlengrube, in Brennberg neben Sopron, fing im 1759 an. Der grose Aufschwung des Kohlenabbaus entfaltete sich zur Zeit der Königin Maria Theresia, auf die Wirkung ihrer Forschungsverordnungen aus den Jahren 1766 und 1768. Unsere Industriedenkmale betreffend Kohlengruben sind heute noch gering an der Zahl, diese bestehen aber aus wesentlichen über- und unterirdischen Einheiten. In Salgótarján (Komitat Nógrád) fing die grossbetriebliche Bergarbeit im 1848 an, nachdem Kohle im 1766 auf diesem Gebiet entdeckt wurde. In dem József Denkmalschacht (Schrägschacht) wurde zwischen den Jahren 1873 und 1951 abgebaut. Als am Anfang der 1960-er Jahre der Gedanke auftauchte ein unterirdisches Grubenmuseum zu gründen, erschien das noch heile 280 m. lange Abbaupass-System am geeignetsten dazu. Im Vorderraum der Grube wurde ein Grubenarbeiterhaus aufgestellt und vor dem Eingang der Grube eine Lärmstange wie auch eine Grubenglocke. In die Grube wurden Grubenmaschinen gebracht, ein Grubenpferd und der Übungssaal der Grubenrettungsleute wurde hier untergebracht. Das unterirdische Museum wurde im 1965 eröffnet und im 1981 unter Schutz gestellt. In Transdanubien, in Ajka (Komitat Veszprém) wurde das Vorkommnis von Kohle im 1865 entdeckt. Auf diesem Kohlengebiet funktionierte im Csinger-Tal neben Ajka der Armin Schwebeschacht vom Jahre 1904 bis 1959. Dieser Schwebeschacht, in einer Tiefe von 128 Metern, wurde ursprünglich aus Holz verfertigt und im 1912 wurde dieser durch eine Eisenkonstruktion ersetzt. Im Schachtturm kann man den Förderkorb mit allen Zubehörem sehen. Der Schwebeschacht und das dazugehörende Fördermaschinenhaus, die Schmiede, sind mit der ganzen Einrichtung Zubehöre des Denkmals. Im Hof