Műemlékállományunk bővülése, új műemlékfajták (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1987 Eger, 1987)

Nováki Gyula: Őskori és középkori földvárak Magyarországon

Vordernberg, Radwerk 1, Ansicht des Kohlenbunkers Derzeit Umbau in Garage für Wohnwagenanhänger und Boote. Früher waren im Erdgeschoss die für Transport Auf­gaben notwendigen Pferde untergebracht. Jedes Radwerk hielt 15—20 Pferde. Radwerk I, Vordernberg, Herrenhaus Nach dem ehemaligen Besitzer „Peintinger-Haus" genannt die Ketten vor rem Haus wiesen auf besondere rechte der Hauseigentümer hin. Radwerk I, Vordernberg, Herrenhaus, Portal Radwerk II, Vordernberg, Herrenhaus Das Radwerk selbst existiert nicht mehr, die Ruinen wurden in den Sechziger Jahren abgebrochen« Unter Einbezie­hung älterer Baukörper errichtete der Radmeister Hans Adam Stampfer dieses Haus das 150 Jahre später seine klas­sizistische Fassade erhielt. 1822 erwarb es Erzherzog Johann und Liess um 1840 die Parstellungen des Berg — und Hüttenmannes, die den­eingang Schmüchen, aus Mariazeller guß anfertigen. Es trägt daher die Bezeichnung „Erzherzog-Johann-Haus". Vor­demberg verdankt Erzherzog-Johann (Ehj) sehr viel. Anlässlich einer Englandreise (1815/1816) konnte sich enj ei­nen Einblick in die mit der industiellen Revolution zusammenhängenden Entwicklungen im Eisen- und Stahlwesen verschaffen. Nach dem Eintritt in den Radmeisterstand initiierte und beschleunigte Ehj. Eine Reihe von Neuerungen. Mit der Neubelebung der „Vordernberger Radmeister Kommunität" (1829) wurde die kurzsichtige gegenseititge Konkurrenzierung der Betriebe aufgehoben und die Grundlage für eine einheitliche Führung des Bergbaues am Vor­dem Berger Erzberg geschaffen. Der Erztransport nach Vordemberg wurde modernisiert. Mit dem Ausbau der Erzförderbahn konnten die Erzkosten für die Radmeistel um 40% gesent werden. Sozialeinrichtungen (spital) wur­den geschaffen. Auch konnte er die langwierigen Verhandlungen um die Errichtung einer Montanlehranstalt wesent­lich beschleunigen. 1840 wurde die „ständische Montanlehr-Anstalt" in Vordernberg eröffnet. Vordernberg, Erzherzog Vohann Haus Klassizistischer Fensterkorb. Radwerk II, Herren Haus (Erzherzog-Johann-Haus) Radwerrkszeichen „ Kreuz weh- Rad werk ". Radwerrk III, Vordernberg Bereits seit dem XV. JHt. steht an dieser Stelle ein Radwerk. Der 1853 neu errichtete Hochofen erzeugt mit 19t/Tag bereits doppelt so viel wie die übrigen Vordernberger Radwerke. Mehrere Umbauten ermöglichten 30 Jahre später gar eine tägliche Produktion von 50t Roheisen/tag. Der ofenstock ist seit 1983 für Besucher zugänglich. Durch frei­willige Arbeitsstunden der Vordernberger und Restauratoren die auf ihren Arbeitslohn verzichteten konnten die reste dieses Rad Werkes saniert werden. (Lohnschmelzen) das Hochofengebläse wurde nicht nur durch ein Wasserrad, son­dern auch durch eine machtige Dampfmaschine angetrieben (Gebläsehaus, links im bild). Die mit Gichtgas beheizte Dampfmaschine (aus Breslau) war die erte in Vordemberg und gilt als eine der frühesten im alpenländischen Eisen­wesen. Das 115 Jahre alte Monument der maschinen Baukunst steht unter Denkmalschutz und kann heute zu Vor­fühzecken elektrisch in Bewegung versetzt werden. 1921 wurde der Betrieb eingestellt. Vordernberg, Laurenzi Rost Die Laurenzi Rost, 1847 errichtet und 1853 von 6 auf 13 Öfen erweitert, wurde als Gemeinschafts Anlage der Rad­meister-Kommunität errichtet um die Kosten der eisen Verarbeitung zu senken. Hier Eurde das Roherz erhitzt (geröstet) ein Teil des enthaltenen Kohlenstoffs verbrannte und der relative Eisengehalt des Erzes wurde angehoben.

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