Bakó Zsuzsanna Ildikó: Gerecze Péter fényképhagyatéka (Forráskiadványok Budapest, 1993)

Péter Gereczes Nachlaß

Epoche. Die meisten seiner Aufnahme hätte er für sein 1908 gefertigtes Werk mit dem Titel „Baukünstlerische Denkmäler der Zeit unserer Könige aus dem Hause der Arpaden" als Illustrationen verwenden können. Zum Erscheinen kam es jedoch nicht, die Bilder aber und deren Negative zusammen mit dem Manu­skript stehen uns zur Verfügung. Die 16x21 cm, 13x18 cm und 18x24 cm großen Glasplatten haben ihre Unversehrtheit zusammen mit den archivierten Positiven bewahrt. Vermutlich wurden alle Aufnahmen von Peter Gerecze gemacht. Uber die Herkunft des Textes und der hunderte von Bildern und über die Kritik daran gibt uns die Eingabe von Károly Csányi und László Eber an den Auschuß vom 22. Dezember 1908 ein interessantes Bild. (LAD (MOB) 1908/967) Primäre Absicht der Anfertigung der Fotografiren war die einer Dokumentation, was aber in zahl­reichen Fällen (Kalocsa, Dés, Hajós) auch mit künstlerischen Lösungen einher­ging. Architektonische Details und herausragende fotografische Leistungen können wir selten auf seinen Fotos sehen, aber oft ausgeglichene Gesamtbilder und Innenräume (Haraszt, Savnik). Bei der Bestimmung der Fotos der behaue­nen Steine leistete mir die Kunsthistorikerin Melinda Tóth eine große Hilfe. Einen bedeutenden Teil der aus der Kathedrale stammenden und von Peter Gerecze fotografierten behauenen Steine veröffentlichte Gerecze in Katalogen. Diese (und die im weiteren verwendeten Abkrzungen) sind Folgende: G I., G IL, G III., G IV. Peter Gerecze: Antiquitäten der Pécser Kathedrale. Mensch- und Tiergestalten darstellende Skulpturreste. I.-IV Bericht; I. Bericht Blatt 36-48 IL Bericht Blatt 129-146 III. Bericht Blatt 333-361 IV. Bericht Blatt 401-412 G.V; Péter Gerecze: Das ehemalige Altarzelt und andere plastische Uberreste im Dom von Pécs. (Die einzelnen Bandnummern weisen auf die Katalognummern Gereczes hin, die meist mit den Seriennummern der Bilder übereinstimmen.) Die von Gereczes veröffentlichten Fotos hat auch Otto Szőnyi in sienem Katalog verwendet: Otto Szőnyi: Die Steinsammlung des bischöflichen Museums in Pécs. Pécs, 1906 (Sz) (Die Bandnummern weisen auf die Katalognummern hin. Diese Nummerie­rung stammt übrigens nicht von Szőnyi sondern von Gerecze.) Verstandlicherweise werden nicht alle Fotos, die von den behauenen Steinen gemacht wurden, veröffentlicht. Bei den nicht veröffentlichten Aufnahmen werden die identifizierenden Bandnummern der Kataloge G und Sz in Klam­mern angegeben. Katalog der Steinfragmente der Propsteikirche zu Székesfehérvár. D.; Dezső Dercsényi: Die königliche Bazilika von Székesfehérvár, 1943. Bp. Die Fotosammlung ist ein bedeutender Teil des Lebenswerkes eines an die sy­stematische Arbeit gewöhnten Menschen und Forschers. Der Kunsthistoriker Peter Gerecze war sich darüber im Klaren, deß die primäre Aufgabe bei der Arbeit mit Denkmälern darin besteht, die in ihrem Wert bleibenden, aber in ihrem Zustand mit der Zeit zugrunde gehenden geschichtlichen und künstleri­schen Werke zu dokumentieren. Er erkannte aber auch dies, daß Fotografieren das Aussehen und die Erscheinung eines Gebäudes, neben technischen Messun­gen und künstlerischen Aquarellen am glaubwürdigsten wiedergeben können.

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