Magyar Műemlékvédelem 1967-1968 (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 5. Budapest, 1970)
Tanulmányok - Schőnerné Pusztai Ilona: A nógrádsápi r.k. templom helyreállítása
illetve amelyek a most folyó helyreállítás során kerültek ki helyükről. A kerítéskapuk és a templombejárat közti területen előregyártott műkő lapburkolatot helyeztünk el, tág, fűmaggal bevetett hézagokkal, a terület többi része füvesített, illetve virágoskert lett Orsy Károly kert-tervező elképzelése szerint. A nógrádsápi templom kivitelezési munkáit az Országos Műemlék Felügyelőség Budapesti Építésvezetőségének dolgozói készítették Barna Gyula építésvezető és Ferencz Sándor csoportvezető irányításával. A műszaki ellenőr Mezősy József volt. Sch. Pusztai Ilona DIE WIEDERHERSTELLUNG DER RÖMISCH-KATHOLISCH EN KIRCHE IN NOGRADSAP Die technische und Denkmalswiederherstellung der römisch-katholischen Kirche in Nógrádsáp wurde vom Staatlichen Denkmalamt im Jahre 1963 beschlossen. Das Hauptaugenmerk der 1965 begonnenen Planung richtete sich auf die Wiederherstellung des mittelalterlichen Zustandes, die Vergegenwärtigung der ursprünglichen Atmosphären mit modernen Mitteln, unter Beibehaltung der wertvolleren Barockteile. Im Interesse der Wiederherstellung des mittelalterlichen Innenraumes und des Zweiportalsystems wurde die Barockempore entfernt. Die mittelalterlichen Öffnungseinfassungen aus Quadersteinen wurden mit den aufgefundenen Steinen rekonstruiert, die Quaderstein flächen der Fassaden gereinigt und die verputzten Flächen weißgetüncht. Die verstümmelten Maßwerke des umgebauten mittelalterlichen Fensters wurden nach der Rekonstruktion mit Kunststein ergänzt, die mittelalterlichen Öffnungen, Gesimse und Giebelmauern der Sakiistei wiederhergestellt. Bei der Rekonstruktion des Kircheninneren bereitete das LTberbrücken der Höhendifferenzen zwischen dem inneren und äußeren Niveau Schwierigkeiten. Im hinteren Drittel des Kirchenschiffs wurde ein podiumartig erhöhtes Niveau ausgestaltet und dadurch die Anzahl die inneren Stufen vermindert sowie die entfernte Empore ersetzt. Den Schmuck der wiederhergestellten Wandflächen bilden die freigelegten Wandgemälde aus dem 15. Jh. Zur Ergänzung des Innenputzes wurde weißer Kalkmörtel mit Marmorsplitt benutzt, ohne Tünche, wodurch ein guter Grund für die Ergänzung der Fresken gesichert werden konnte. Das Niveau des Innenraumes glichen wir der Höbe des einstigen mittelalterlichen Fußbodens an und versahen es mit Ziegelplattenbelag. An die Stellen der mittelalterlichen Nebenaltäre, kam ein erhöhte Natursteinbelag. Auch die gesamte Inneneinrichtung der Kirche wurde erneuert. Die Mensa des schwerfälligen unproportionierten Hauptaltars im Zopfstil wurde entfernt. Wir beabsichtigten auch die im Zopfstil gehaltene Altarhinterwand an die Nordmauer des Kirchenschiffs zu versetzen, denn dadurch wäre es möglich gewesen, den mittelalterlichen Chor mit den unversehrt gebliebenen, jedoch zugemauerten Fenstern völlig wiederherzustellen. Indessen scheiterte dieser Plan an der Freilegung der Freskenreste und den technologischen Schwierigkeiten. Mit dem aufgefundenden mittelalterlichen Altarstein wurde ein der Gemeinde zugewandter neuer Altar errichtet und auch der mittelalterliche Taufbrunnen wurde aus den Bruchstücken rekonstruiert. Die neuen Bankreihen und sonstigen Einrichtungsobjekte wurden nach den Entwürfen der Innenarchitektin Marianne Papp angefertigt. Der Taufbecken und die Leuchter sind Arbeiten der Silberschmiedkünstlerin Ildikó Székely. Auf die Kirchhofmauer wurde eine neue Mauerkrönung aus Bruchstein angebracht, die ehemaligen Stationen des Leidensweges erhielten Ziegelergänzungen. Zur Einrahmung für das durch die archäologische Forschung ermittelte mittelalterliche Eingangstor' wurde die aus den Bruchstücken zusammengestellte mittelalterliche Einfassung verwendet. Die Emailmalereien der Stationen des Leidensweges sind das Werk des Malers László Mórotz. (deichzeitig mit der Restaurierung der Kirche wurde auch die gartenbauliche Ausgestaltung des durch die Kirchhofmauer umgebenen Terrains nach den Plänen des Gartenbauarchitekten Károly Örsy fertiggestellt. Die Wiederherstellung wurde von der Budapester Bauleitung des Staatlichen Denkmalamtes ausgeführt. Bauleiter war Gyula Barna, Gruppenleiter — Sándor Ferencz. Das Maßwerk am Südfenster rekonstruierte Ernő Szakái. Die Wandgemälde wurden von den Restauratoren Maria Reisinger, Ferenc Rády und László Mórotz freigelegt und restauriert. Der Wiederherstellungsplan stammt von Ilona Sch. Pusztai.