Magyar Műemlékvédelem 1949-1959 (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 1. Budapest, 1960)

Kollár Gyula – Ágostházi László: A műemléki kivitelezés kérdései

tárgyalását. Feltétlenül fel kell azonban hívnunk a figyelmet a többi cikk képanyagára, amely bőséges kiegészítést jelent szerény kereteinkhez. Ugyan­akkor ismét hivatkoznunk kell dr. Gerő László „Építészeti Műemlékek" c, munkájára, amely a témát nagyon átfogóan és részletekbe menően ismerteti. Reméljük, hogy ezekkel együtt némileg sikerült vázolni azt a sokrét ű feladatot, amely mű­emlékeink továbbpuszt ulásának megakadályozá­sában a kivitelezőre hárul. Kollár Gyula— Ágostházi László PROBLEME DER BAU AUSFÜHRUNG Die zehnjährige praktische Arbeit dei 1 Denkmalpflege hat im Laufe seiner Gestaltung mehrfache Wandlungen durchgemacht. Jahrelang wirkte neben dem Landesamt für Denkmalpflege ein besonderes Organ zur Wiederher­stellung der Ofner Burg. Zum Wirkungsfeld des Landes­amtes für Denkmalpflege gehörte eher die Anregung, Len­kung und Kontrolle der Arbeiten und es führte in seinem engen materiellen Rahmen bloß praktische Arbeiten von geringerem Ausmaße aus. Diese kleineren Arbeiten ließ es einerseits durch an Ort und Stelle angeworbene Arbei­ter, anderseits durch kleine Handwerker ausführen. Als das Baugewerbe umorganisiert wurde, bildete es auch in Visegrád, Pécs und Sopron eigene Ausführungsgruppen aus. Erst nach 1955, als dem Landesamt für Denkmal­pflege bereits ein größerer materieller Rahmen zur Ver­fügung stand, schritt es an die Ausführung größerer Ar­beiten im W T egc großer 1 staatlicher Betriebe. Im Verlauf von zwei Jahren stellte es sich heraus, daß die auf Großbetrieb eingerichteten staatlichen Unternehmen die Denkmalschutzarbeit wegen ihrer Kompliziertheit und ihrer besonderen Eigenarten nur wiederstrebend und auch in qualitativer Hinsicht minderwertig durch­führten, und daß eine erfolgreiche Arbeit nur durch gut bewährte eigene Ausführungsgruppcn zu erwar­ten sei. Das sich mit der Wiederherstellung des ehemaligen Ofner königliehen Palais und des Burgviertels befassende amtliche Organ ließ die Arbeiten, in einem verhältnis­mäßig größeren finanziellen Rahmen, durch staatliche Betriebe verrichten, hauptsächlich durch das eigens für die Burgarbeiten gegründete staatliche Unternehmen, und da diese Arbeiten an einer Stelle in größerem Umfang ausgeführt wurden und in gesteigertem Maße kontrollier­bar waren, erzielte es auch bessere Erfolge. Seit 1957, als sich die zwei Organe in dem Ungari­schen Landesamt für Denkmalpflege vereinigten, wird die Arbeit im ganzen Lande durch fünf eigene Bauleitun­gen ausgeführt und nur die großen Arbeiten des Ofner königlichen Palais und der Matthiaskirche werden staat­lichen bauindustriellen Unternehmen anvertraut. Über die spezifischen Dcnkmalschutzarbeiten, deren einzelne interessantere Fälle und Methoden, über die strukturelle Lösung der Geltendmachung von verdeckten Denkmalteilen, über die Ergänzungen und Konservie­rungen, belichtet der Verfasser an Hand von mit Photo­graphien illustrierten Beispielen. 14 Magyar Műemlékvédelem 209

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