Magyar Műemlékvédelem 1991-2001 (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 11. Budapest, 2002)
Mezősiné Kozák Éva: A zánkai református templom helyreállítása - Schőnerné Pusztai Ilona: A zánkai református templom helyreállítása
RESTAURIERUNG DER REFORMIERTEN KIRCHE IN ZÁNKA ILONA SCHONER-PUSZTAI Seit dem Umbau Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Instandhaltung der Kirche wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nach 1945 tauschte man das kaputt gegangene Holzschindel des Turmes mit Zinkblech aus. Bis Anfang der achtziger Jahre kam das Gebäude in einen so schlechten Zustand, dass seine technische und denkmalschützende Erneuerung begründet war. Gleichzeitig mit der 1984 begonnenen Forschung wurde die Vermessung des Gebäudes fertiggestellt. Da der notwendige Kredit zur Restaurierung fehlte, begrenzte sich die Forschung auf das Äußere der Kirche und auch die Ausführungspläne konnten nicht fertiggestellt werden. Das Restaurierungsprogramm entstand 1987 in der Bauabteilung der Landesinspektion für Denkmalschutz. Der Planungsrat der Landesinspektion für Denkmalschutz nahm die wesentlichen theoretischen Aspekte der Restaurierung an, stellte die weiteren Planungsarbeiten aber bis Vollendung der vollständigen Forschung ein. Erst 1991 wurde die Forschung beendet und die endgültigen Pläne fertiggestellt, als 60 % der Kreditdeckung der Restaurierung der ungarische Denkmalschutz organisierte, 40 % sicherte - zum ersten Mal bei ungarischen Baudenkmälern - die Europäische Gemeinschaft, Beim Anfertigen der Pläne gehörte nePen der Behebung der technischen Mängel die Wiederherstellung des originalen mittelalterlichen Innenraumes sowie die Veranschaulichung der dreigeteilten mittelalterlichen Baumasse zu den Zielen, Im Kircheninneren brachen wir die Ostempore, Treppenaufgang und Trennwand vom Jahrhundertende aus. Mit der Abschaffung des Osteingangs, Ergänzung der Fenster und der Wiederherstellung der Bodenebene stellten wir den mittelalterlichen Chor in seinem Zustand vom 12. Jahrhundert zurück. Die größte Veränderung bedeutete im Inneren die neue Ziegelempore anstelle des Westturmes aus dem 13. Jahrhundert. Aufgrung der Abdrücke konnten das Gewölbe, die untere Pfeilerreihe sowie der Treppenaufgang eindeutig zurückgestellt werden, Neben dem vorhandenen Westfenster haben wir aufgrund der auf der Südseite gefundenen Reste das Südfenster der Empore ergänzt. Im Kirchenschiff legten wir die Sitznischen aus dem 12. Jahrhundert frei und ergänzten sie. Wir stellten das südliche Gewändeportal mit Steinrahmen zurück. Für die bessere Beleuchtung wurden aus den mehrmals umgebauten westlichen Sitznischen in der Mitte des Erdgeschosses Fenster gestaltet. Die Inneneinrichtung besserten wir aus. Der neuen Anordnung entsprechend kam der Altartisch unter den Triumphbogen, die mit einer Stufe angehobene Kanzel in die Achse des Chores, Die an beiden Seiten des Triumphbogens plazierten, ergänzten Säulen stammen nach mehrfacher Verwendung aus den vernichteten römischen Bauten der Umgebung. An die Stelle der kaputt gegangenen Holzdecke und Dachkonstruktion aus dem vergangenen Jahrhundert wurden in der Höhe des mittelalterlichen Gewölbes eine neue Kassettendecke sowie neues Dach, bei dessen Ausbildung wir die dreier Gliederung der Kirche im 13, Jahrhundert veranschaulichen konnten, gefertigt. Der Turm aus dem 19, Jahrhundert wurde beibehalten, seine Abdeckung mit Holzschindel ausgetauscht, Der weisse Anstrich und die graue Farbe des Turms dienen der Hervorhebung der mittelalterlichen Kirche. Mit der Restaurierung der Kirche kam es auch zur Ordnung ihrer Umgebung. Mit kleiner Modifizierung des Grundstücks konnten die im 20. Jahrhundert an die Fassaden angebaute Steinumfriedung sowie ein unbedeutendes Nebengebäude abgerissen werden. Die ganze Umgebung um die Kirche herum konnten wir ordnen und bepflanzen. In den grünen Hügel eingebettet wurden auf der Südseite die Grundmauern der im 14.-15. Jahrhundert erbauten Grabkapelle konserviert,