Dr. Tóth Sándor (szerk.): A Bakonyi Természettudományi Múzeum Közleményei 4. (Zirc, 1985)

DR. TÓTH SÁNDOR: Áttelelő zengőlegyek téli aktivitásának vizsgálata Zirc környékén (Diptera: Syrphidae)

DIE UNTERSUCHUNGEN DER WINTERAKTIVITÄT DER ÜBERWINTERNDEN SCHWEBFLIEGEN IN DER UMGEBUNG VON ZIRC (DIPTERA: SYRPHIDAE) In Ungarn befasste man sich bis jetzt noch nicht mit der Frage der Überwinte­rung der Schwebfliegen, obwohl die Einsammlungen im Winter sowie die Beobach­tungen viele wertvolle Angaben über die lückenhafte Fenologie dieser Fliegen geben. Die zum Thema gehörenden Untersuchungen wurden in der Umgebung von Zirc, im sog. Hoch-Bakony-Gebirge im Winter 1982-1983 bezw. in der Winterpe­riode, genauer vom 7.11.1982 bis zum 10.3.1983 vom Verfasser durchgeführt. Der angegebene Winter war ziemlich mild, d.h. die kalten und schneeigen Pe­rioden wurden mit kürzeren-längeren Perioden von +10-12 °C abgewechselt. Von den Methoden der Einsammlungen wandte Verfasser da.s Einsammeln mit Uetz und Schalenfalle /Weiss-Schale, Gelbschale/ an und es wurden auch Beobachtungen durchgeführt. Mit den allgemeinen biologischen Problemen der Überwinterung befasst sich Verfasser in dieser Arbeit nicht. Während der Untersuchungen gelang es Angaben über die Überwinterung von 7 Arten zu bekommen sie von den Arten Scaeva pyrastri L. , Scaeva selenitica MEIG., Episyrphus baiteatus DEG., Metasyrphus corollae FABR., Metasyrphus flaviceps ROMD. unter den aphidophagen Arten, von den anderen /saprophagen/ Arten Uber Lathyrophthalmus aeneus SCOP. , Eristalis tenax L. Als ein hervor­ragendes Ergebnis ist der Beweis der Überwinterung von Metasyrphus flaviceps ROND, in Imagoform zu betrachten. Die Einsammlung ist auch faunistisch inter­ressant, da diese Art aus dem Bakony-Gebirge früher nur vom Balaton-Ufergebi­et /Balatonkenese, Tihany/ bekannt war. Des Wintergeschwärm in grösserer Menge der Schwebfliegen fällt nach den Beobachtungen des Verfassers im allgemeinen mit dem Erscheinen der Honigbiene im Winter zur gleichen Zeit zusammen. In einer kleineren Anzahl kommen sie im allgemeinen aus ihrem Winterschlüpfort dann hervor, wenn die durch den Sonnenschein sich aufwärmende Luft auch andere Überwinternde Dipteren-Arten hervorlockt. Die Gestaltung der Temperatur alleine ist aber nicht genügend. Es kam vor, dass die Tiere bis +3-5 °C erschienen, bei anderen Gelegenheiten kamen sie aber auch bei +10-12 C nicht zum Vorschein. Der Sonnenschein sche­int ein Grundfaktor zu sein, aber nur in einem gewissen Masse, da manchmal bei Temperaturen von 10-12 °C die Schwebfliegen auch bei bedecktem Wetter erschienen. Mit den Überwinterungsfragen der Schwebfliegen befasste sich SCHNEIDER /1947, 1958/ eingehend. In Ergänzung zu seinen Ergebnissen sind vom Verfas­ser folgende neue Angaben die während der Untersuchung entstanden, zu er­wähnen: es gelang zu beweisen, dass Metasyrphus flaviceps ROND, als eine neue Art in Imagoform überwintert. Die in der Literaturangabe mitgeteilten Geschwärmangaben konnten mit neueren ergänzt werden /Tab. 1/. A szerző cime /Anschrift des Verfassers/: Dr. TÓTH Sándor H-8420 Zirc Rákóczi tér 1.

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