Dr. Tóth Sándor (szerk.): A Bakonyi Természettudományi Múzeum Közleményei 2. (Zirc, 1983)
FAZEKAS IMRE: Die Grossfalter-Fauna des östlichen Bakony-Gebirges II. Die Cassoidea, Hesperoidea, Papilionoidea, Bombycoidea, Sphingoidea und Noctuoidea (partim) Arten (Lepidoptera) von Alsóperepuszta
graphische Absonderung der ungarischen Unterarten ist nicht gelöst. Sie kommt im Bakony-Gebirge überall vor. Ihre Angaben: 23. 7. 1975. (2 $), 20. 7. 1977. (1 ó\2$). 38. Maniola jurtina LINNAEUS, 1958 GOZMÁNY (1968) führt sie nur aus Europa an. HIGGINS und RILEY (1971) beweisen sie auch von den Kanarischen Inseln, aus Kleinasien und Iran. Aufgrund der bisherigen Einsammlungen ist sie die am meisten verbreitete und allerhäufigste Saturnidae-Art des Bakony-Gebirges. Ihre Angaben: 23. 7. 1975. (1 <?), 19—20. 7. 1977. (3 <?, IQ). 39. Aphantopus hyperantus LINNAEUS, 1758 Ist eine mit Ausnahme von Japan und Süd-Europa beinahe in ganz Eurasien vorkommende häufige Art. Ihre Angaben: 19—20. 7. 1977. (5 ^,2 $). 40. Goenonympha pamphilus LINNAEUS, 1758 Ist eine polytypische, palaearktische Art. Trotz den lokalen Formen fliegt in Nord- und Mittel-Europa die nomenklatorische Unterart aus Schweden. Ihre Angaben: 23. 7. 1975. (15 ^,7 9). 41. Pararge aegeria tircis BUTLER, 1867 Die nomenklatorische Unterart fliegt in Nord-Afrika und SW-Europa (HIGGINS et RILEY, 1971). Nördlich und westlich davon ist ssp. tircis (syn: egerides Staudinger, 1871) einzusammeln. Ihre Angabe: 20. 7. 1977. (1 çf)42. Lasiommata megera LINNAEUS, 1767 Ist eine west-palaearktische, in Mitteleuropa sehr verbreitete Art. Ihre Angabe : 20. 7. 1977. (1 rf)Bombycoidea GRAVENHORST, 1843 Endromidae BOISDUVAL, 1828 43. Endromis versicolora LINNAEUS, 1758 Mit der Verbreitung in Ungarn dieser sibirischen Art befasste sich UHERKOVICH (1978). Er bewies die Art mit Ausnahme der Ungarischen Tiefebene von beinahe allen Stellen. Die Verbreitung von versicolora bringt er in Verbindung mit dem Areal der ungarischen Birkenwälder und weist auch darauf hin, dass die Art auch an anderen Futterpflanzen leben kann. ROUGEOT und VIETTE (1978) geben den Kreis der Futterpflanzen viel grösser als er in der ungarischen Literatur bekannt ist an: Betula, Corylus, Alnus, Carpinus, Ulmus. UHERKOVICH (1978) berichtet über „die wahrhafte rezente Areavergrösserung" der Art. Diese sehenswürdige Areavergrösserung ist aber exakt nicht zu beweisen — man denke nur an die besonders intensiven Emsarnmlungen der letzten zwei Jahrzehnte, an den Austausch der lockenden Lichtquellen durch Quecksilberlampen und an die sehr frühen Einsammelzeiten wegen der Lichtfallen. Ihre Angabe: 21. 3. 1977. (1 çf)Lasiocampidae HARRIS, 1841 44. Gastropacha quercifolia LINNAEUS, 1758 Ist von Japan bis Europa verbreitet. Ihre Futterpflanzen sind : Quercus, Salix, Crataegus, Rhamnus, Berberis. Ihre Angaben: 30. 6. 1977. (1); 19. 8. 1977. (1). Bemerkung: Von der oben beschriebenen Art an teilt Verfasser das Geschlecht nicht mit, nur die Anzahl der eingesammelten Exemplare, da er bei der Bearbeitung des Lichtfallenmaterials darauf nicht eingeht. 45. Phyllodesma tremulifolia HÜBNER, 1809—1810 Ist vom Gebiet Issyk-Kul über Nord-Iran, Kleinasien und Mitteleuropa bis Süd-Europa bekannt. Ihre Angaben: 23. 4. 1977. (1), 2. 5. (1), 20. 7. (1), 30. 7. (!)• 46. Malacosoma castrensis LINNAEUS, 1758 Ist eine sibirische Art. Ihre Angaben: 16. 7. 1977. (2), 17. 7. (1), 18. 7. (2), 20. 7. (2); 7. 7. 1978. (1). 47. Trichiura cralaegi LINNAEUS, 1758 Eine in Kleinasien und ganz Europa fliegende polyphage Art. Ihre Angaben: 16—17. 9. 1977. (2), 20. 9. (1), 23—26. 9. (3), 28—29. 9. (2), 1—9. 10. (5).