Dr. Tóth Sándor (szerk.): A Bakonyi Természettudományi Múzeum Közleményei 2. (Zirc, 1983)

FAZEKAS IMRE: Die Grossfalter-Fauna des östlichen Bakony-Gebirges II. Die Cassoidea, Hesperoidea, Papilionoidea, Bombycoidea, Sphingoidea und Noctuoidea (partim) Arten (Lepidoptera) von Alsóperepuszta

FOLIA MUSEI HISTORICO-NATURALIS BAKONYIENSIS A BAKONYI TERMÉSZETTUDOMÁNYI MÚZEUM KÖZLEMÉNYEI 2—1983 DIE GROSSFALTER —FAUNA DES ÖSTLICHEN BAKONY-GEBIRGES II. DIE COSSOIDEA, HESPEROIDEA, PAPILIONOIDEA, BOMBYCOIDEA, SPINGOIDEA UND NOCTUOIDEA (PARTIM) ARTEN (LEPIDOPTERA) VON ALSÓPEREPUSZTA IMRE FAZEKAS Komló Abstract: The Lepidoptera fauna of Eastern Bakony (Hungary) . II. Species from the locality Alsóperepuszta belonging to the Cossoidea, Hesperoidea, Papilionidea, Bombi­coidea, Sphingoidea and Noctuidea (partim) (Lepidoptera) . Zoogeographical and ecofaunis­tical data are given by author concerning the species of above mentioned taxa inhabiting the Eastern Bakony (UTM YN 23.) Discussed are following species from the microsyste­matical point of view: Everes decoloratus austriaca Beuret, Lycaeides argyrognomon argy­ropeza Szabó, Eilema complanabalcanica Daniel. Paper contains habitus pictures from the species of the genera Pheosia Hiibner and Furcula Lamack as well as drawings from the male genitalia of Eilema complana Linnaeus. Einleitung Etwa 10 km südöstlich vom Zirc'er Becken entfernt befindet sich die durch die land­wirtschaftliche Tätigkeit nur wenig gestörte Landschaft des Bakony-Gebirges, das intra­montane Becken von Alsóperepuszta. Ihre weitere Umgebung fällt zwischen Öreg Futóné (575 m), Tunyokhegy (506 m) und Csigahegy (445 m). Das untere Niveau des Beckens liegt etwa 200—250 m hoch. Das für die Bakonyer intramontanen Becken charakteristi­sche sandige-kieselige Sediment kann auf der rechten Seite des von Alsóperepuszta nach Norden führenden Forstweges studiert werden. Nach JUHÁSZ (1975) hat dieses Gebiet durch die atlantischen und montanen Ein­wirkungen eine jährliche Durchschnittstemperatur von 8,5 °C und jährlich 800 mm Nieder­schlag. Eine bedeutendere antropogäne Einwirkung kann man zwischen Olaszfalu und Alsóperepuszta beweisen. In der unmittelbaren Umgebung der aus nur einigen Häusern bestehenden „Puszta" werden die zusammenhängenden Wälder durch kleinere Bäche, feuchte Wiesen und sekundäre Pflanzenassoziationen (Akazien, Pappeln) abwechslungs­reich gemacht. Die Berghänge und Rücken werden vorwiegend von Zerreichen beherrscht, die Täler von mit Buchen gemischten Eichenwäldern. Westlich von der Ortschaft in Richtung von Tunyokhegy befand sich der vor dem 2. Weltkrieg angesiedelte Tannenwald — nach der Abholzung entwickelte sich dort bis in unsere Tage ein dichter Niederwald. Die Einsammlungen wurden mit Hilfe einer durch eine 125 W Quecksilber-Glühbirne versehenen Lichtfalle vom März 1977 bis Ende November 1978 in 520 Fällen durchgeführt. Wegen der sich dicht schliessenden Wäldern leuchtete die Lichtfalle auf das in der un­mittelbaren Nähe liegende 3 ha grosse Arboretum. Dadurch sind in der lokalen Fauna mehrere adventive Elemente zu entdecken. Auf die Artenzusammensetzung der Falter wirkt sich neben der natürlichen Pflanzenassoziation auch das im vorigen Jahrhundert angesiedelte Arboretum aus. In der 2 km grossen Umgebung der Lichtfalle befanden sich folgende Holzpflanzen: Picea abies, Larix decidua,Pinus nigra, Ghamaecyparis laivsoniana, Taxus baccata, Salix alba, Populus sp. —, Alnus glutinosa, Garpinus betulus, Coryllus avellanus, Fagus sylvatica, Gastanea sativa, Quercus cerris, Qu. robur, Qu. pubescens, Crataegus monogyna, G. laevigata, Prunus spinosa, Acer campestre, A. pseudoplatanus,

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