Szakáll Sándor szerk.: A rudabányai vasérctelep a korai szakirodalomban 1882-1939 (Érc- és Ásványbányászati Múzeumi füzetek 22-23., Rudabánya, 2001)
Tokody L.: Mineralien von Rudabánya
316 Kürzere Orjginalmitteilungcn und Notizen. Die vollkommen entwickelten Kristalle sind stark verzehrt. Beobachtete Kristallformen sind-der Oktaeder und das Tet^akish'exaeder {2 10}. DTe Oktaeder aînd in der Richtung einer trigonalen Achse verlängert und besitzen wegen der mexoetlrischen-Entwicklung ein rliomhoederähnliches Aussehen. J Das, ïetrakishexader {210} ist auch meroedrisch entwickelt und zwar äußert sich di-es in zwei verschiedenen Weisen. Die Kristalle sind entweder einer hcxagonalen Bipyrainide oder einem Skalenoeder ähnlich, Fig. I . Fig. 2. In dem ersten Fall entwickeln sich nur diejenigen Flächen des {210}, die sich um eine trigonale Achse schließen , wie dies Fig. 1 darstellt. Kristalle ähnlicher Entwicklung sind aus Cornwall und der Umgebung von Lake Superior bekannt 1 ). — Die um die trigonale Ecke sich befindenden Winkel sind gleich, so zum Beispiel : Gemessen 36° 46'30 210 120 201 Bérceimet: 36°52' \ b" Die Winkel der mittleren Kanten sind auch übereinstimmend: Gemessen: Berechnet: 10i°20' 10l°32' 2 I 0 20 1 01 2 02 1 Die skalenoederähnlichen Kristalle sind ebenfalls nach einer trigonalen Achse verlängert. Es sind nur diejenigen Flächen vorhanden, welche an den diese trigonale Achse nicht berührenden sechs Ilexaederkanten liegen (Fig. 2). Diese Entwicklungst'orm tritt öfters auf als die frühere. Zwischen 1) V. Goldschmidt, Atlas Tai'. 32, Fig. 7 und Tal'. 36, Fig. 78.