Feljegyzési könyv 1492-1543; A sorozat, 3. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)
Das Gedenkbuch—A Feljegyzési könyv
Robaitten, Stewr, Wachten vnd allen Zynnsen, die er Gemeiner Stat Ze thainn gewesen war, frey gesagt. Vnd dieselben guidein hat man von Gemeiner Stat wegenn Jn Vngewenlichen Stewren der Künigklichen Majestät Zu Hungeren, Kunig Wladislao etc. gegeben Vnd Jn annder merkhlichen nötdurfften Gemeiner Stat gebraucht. Doch Also ob künftigklich Gemeine Stat mit bereitschafft habhafft würde, das die herrenn alsdann nach Jerer Erkhanntnüss das hayll benants heren Niklasen Seell betrachten Oder dem Beneficio Zymlich widerlegen thain sollen. Actum Am Sambstag Nach Egidi Anno domini XVC-mo (1500.09.05.) [56] 104. 1500 Oktober 18 Michael Schottel, Bürgermeister und Kammermeister, legt Rechnung vor dem Stadtrat und der Stadtgemeinde über seine zwei Ämter / Schottel Mihály polgármester és kamarás a tanács és a város polgársága előtt mindkét tisztségéről elszámol Anno dominiTawsennt Fünfhunndert Jar Am Suntag Sand Lucas tag des heiling Ewangelisten (1500.10.18.) hat der Ersam, Weis Michel Schottel, Zu den Zeyten Burgermeister vnd khamermeister, Vor den berürten Zweyen Ämbteren von allem Einnemen vnd Ausgeben, So er ye vnczher gethan hat, Vor Rat vnd Gemein, auff dem Rathaws, offenlich ein ganncze, genügsame vnd Aufrichtige Rayttümb gethan. Vnd ist nach Legen vnd aufheben Gemeiner Stat Nichts Schuldig, Sonnder hiemit für Sich vnd sein Erben mit gegenwirtigem einschreiben genncziklich Quittirt Vngeüerlich. Anno die et Anno vtsupra 105. 1499 August 12 Der Stadtrat schlichtet den Streit zwischen dem Benefiziaten Georg Leinbater und Michael Wuegstinger aus Oslip wegen eines Weingartens des Benefiziaten in Rust / A tanács határozatot hoz Leinbater György beneficiátus és az oszlopi Wuegstinger Mihály között, a beneficiátus ruszti szőlője miatti vitában Anno domini .1.4.9.9. am Montag nach Laurenty (08.12.) Seinn vor den herrenn des Rats in Zwitrecht erschynn der Wirdig her Gorg Leinbater, Bénéficiât alhie, an ainem, vnd Michel Wuegstinger von Oslupp, am anderen taillen, von wegen Vier viertaill Weingarten, an ainem Raynn gelegen, Zu Russt, Jm pawngarten, des Nachher ist her Benesch mit ainem Weingarten, den dann herr Jorg dem Wuegstinger auff etlich Jar Zu pawen mit vndersthand gelassen hiet. Vnd aus baiderseitt taill Jrsall Seinn sy auff Jr vleissig gebete Von den herrenn, Wie hernach lawttet, genncziklich vnd Entlich vertragen vnd geainet solhs Sy Zu baiderseit dankhnäm aufgenomen. Jtem Wuegstinger soll nun fürbas den berürten Weingarten von obbestimbten tag acto des Jn guetem vnd Rechtenn paw Jnnhaben vnd geniessen Dreizehen Jar nagstnacheinander künftig. Also die Erssten Vier Jar von allen Zynnsen oder gullten Vngeüerlich, wie die seinn, So herr Görgen oder seinen nachkömen Zu der Goczgabe, die er Jts verwesst, gehörten, gannts frey vnd ledig seinn. Aber darnach die Newn Jar Soll Wuegstinger herren Jorgen Leinbater oder seinem nachkömen Zu der Goczgab Jerlich raihen aus dem selben Weingarten den dritten Emer Mosst, an alle Widerred, Verleugung Vnd auszug. Vnd nach ausgang der dreyzehen Jar Soll der Weingarten herren Jorgen oder seinen nachkömen Zu der Goczgab frey vnd Eerüblich, an alle Jrrung widerumb Zuesten vnd gefallen, dornach mit Wissen vnd Willen der der lehensherren Verrer verlassen, Wem