Feljegyzési könyv 1492-1543; A sorozat, 3. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)

Prinzipien der Quellenedition

Unserer jetzigen Ausgabe liegt die Transkription von Károly Mollay zugrunde, den oben erwähnten Gesichrspunkten entsprechend folgt sie also die Originalhandschrift. In der Transkription wird der zusammenhängende Text des Manuskriptes in nummerierten Artikeln wiedergeben, in denen die einzelnen Einheiten vorwiegend Eintragungen zu einem Thema beinhalten. Vor den Eintragungen stehende Angaben, wie die fett gedruckte Nummer, das Datum, bzw. die ungarisch- und deutschsprachigen Regesten sollen helfen, die Eintragungen richtig interpretieren zu können. Bei den Datierungen war das Datum der Eintragung ausschlaggebend, wobei jene Eintragungen, die ohne Datierung auftreten, durch die Markierung „ " gekennzeichnet sind. Dasselbe bezieht sich auf die fraglichen Eintragungen oder auf die Eintragungen mit mehreren Datierungen. Die Seitennummer der Handschrift wird am Ende jeder Seite, nach dem eigentlichen Text, fett gedruckt in eckigen Klammern vermerkt, und nach den Regeln von Károly Mollay werden auch die leeren Blätter bezeichnet. Eine Abweichung von den im Grundbuch verfassten Prinzipien ist, dass die Vermerke der ursprünglichen Quelle, die am Blattrand sowie über bzw. unter der Zeile zu finden sind, nicht als Fußnoten, sondern neben dem Bezugstext angegeben werden. Es kommt sogar vor, dass sie am Ende der Eintragung in den Text der Edition aufgenommen werden. Im Text wird dies durch das Zeichen „< >" markiert. Die Auflösungen der Datierungen erscheinen im Text neben dem Datum in runden Klammern und kursiv gedruckt. Die Verschreibungen bzw. wesentliche Abweichungen von der heutigen Norm können in den zeitgenössischen deutschen Texten als natürlich angesehen werden. Sie haben sogar einen Quellenwert, und darum sahen wir von Markierungen, wie „sie!" ab. Die innerhalb einzelner Wörter verwendeten, auf den Sinn bezogenen Einschiebungen des Herausgebers sind in runden Klammern angegeben. Die im Originaltext verwendeten Klammern wurden durch das Zeichen „/ /" markiert, die Löcher im Text hingegen durch die Markierung „ " gekennzeichnet. Die Interpunktion der mittelalterlichen deutschen Texte weist in der Regel keine Regelmäßigkeit auf. Den Regeln von Mollay folgend wurden im transkribierten Text auch die „ursprünglichen" Zeichen wiedergegeben. Was die Klein- bzw. Großbuchstaben betrifft, wurde auch die Methode Mollays angewandt, mit Ausnahme des Buchstabens Z innerhalb von Worten: Dieser Buchstabe wurde als Kleinbuchstabe wiedergegeben. An anderen Stellen wurde das Großbuchstabenformat - die von Stadtschreibern häufig verwendete Form — bewahrt. Ob die Wörter zusammen oder getrennt geschrieben wurden, hängt von der Praxis der Handschrift ab. Von modernen Unterstreichungen und Bemerkungen zum Text sahen wir ab. Dem Gedenkbuch wurde kein Sachregister oder Glossar beigefügt, da der Band eine ziemlich gemischte Thematik hat. Dem Text der Transkription folgt ein deutschsprachiges Orts- und Namenregister, das durch ungarische Übersetzungen vervollständigt wird. Diesem lag das Erste Grundbuch zugrunde. Nach den heutigen Siedlungsnamen befinden sich die jeweiligen in der Quelle verwendeten Bezeichnungen und die Nummer der jeweiligen Artikel.

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