Dominkovits Péter: Adalékok és források a soproni evangélikus városvezető és szellemi elit 17 - 18. századi társadalomtörténeti kutatásához, végrendeletek (Sopron, 2018)
Források
Abraham Eckhardt soproni német iskolamester végrendelete Sopron, 1704. július 31. 36. In Jesu Nahmen, Amen. Hab ich Abraham Eckardt Inwohner und deutscher Schulmaister alhier in Öeden- burg, in Betrachtung meiner Sterbligkeit, zu Mahln da mich Gott mit einer gefährlichen Kranckheit heimgesuchet, und ich also nicht wisen kan, wann er über mich gebieten möchte, in Beysein der von Ausen unterschriebener, und von mir sonderlichen Fleises ersucht und erbethener Herren Gezeugen, wie wohl schwach und kranckh, iedoch bey gutter, gesunder Vernunfft, folgende Disposition gethan, und zu Papier bringen lasen. Erstlich befehle ich meine durch d[as] Blut Jesu Christi theüer erkauffte Seelle Gottes grundtlosen Gutt- und Barmherzigkeit, den entseelleten Cörper aber d[er] kühlen Erdten christ[licher] Ordtnung nach zu bestatten. Andertens zum alhiesigen evangelischen] Beth und Gottes Hauß verschaffe ich einen halben Thaller, zum Burger Spitall und Lazereth aber iedes Orths einen halben Gulden. Drittens: mein Liebes einziges Töchterlein Annam Dorothea seze ich hiermit zu meiner rechten und wahren universal Erbin ein, und weil mein Vermögen in gar etwas Wenigen bestehet, und nicht der Mühe werth ist, daß man die Obrigkeit damit belästigen solte, alß habe d[as] feste Vertrauen zu meinen Lieben Gevatters Leuthen, H[errn] Samuel Keller Stattburgern und M[eister] Jacob Rähbachen auch Burgern und Kürschnern alhier, die ich auch hiermit umb Gottes Willen gebethen haben will, d[as] sie gleich nach meinen tödt [liehen] Hintritt, nach ihren besten Wisen und Gewisen, über gedacht mein weniges Vermögen und Mobillien ein ordentliche] Consignation oder Inventarium machen und was etwan nicht solte tauglich sein zu behalten, verkaufen und zu Gelt machen sollen und solches alles zu gedacht meines Kindes Vogtbahrkeit verwahren, bey erreichter ihrer Vogtbarkeit, aber sollen sie gehalten sein, nach Inhaldt des Inventari jhr alles treullich und ohne Abgang zu behändigen. In desen aber und biß sie einen Dienst wird vorstehen können, habe sie vorgemelten H[erren] Michael <Jacob>173 Räppacher und seiner Haußfrauen recommantiret, d[as] sie mehr gedacht meine liebe Tochter in allen Tugenten auferziehen, und selbige nach Nothurfft versorgen möch<ten>.174 Zu dem Endte habe auf Kleidung und Cost zehen Gulden Kayfserisch] jährlich zu zahlen ordinirt. 173 Sor feletti betoldás. 174 Papírhiány miatt értelemszerű kiegészítés. 180