Dominkovits Péter: Adalékok és források a soproni evangélikus városvezető és szellemi elit 17 - 18. századi társadalomtörténeti kutatásához, végrendeletek (Sopron, 2018)

Források

Was nun zum Sechsten, über hiebeuor, auch hienachuermelte vnsere legata, vnser beeder Conleuth, aines jeden absonderliches vnd aigenes Vermögen, es seye Ligunt oder Vahruntes, Gelt od[er] Geltswerth, iezig oder künfftiges übrig vnd verhanden, wie es im[m]er Nahmen haben mag, nichts dauon außgenohmen noch Vorbehalten, das alle vnd iedes schafft, schenkt vnd vermacht, die zum ersten nach Gottes Willen ableibente Conperson, der Überlebenten auß obeingeführter sonderbahren gegene­inander tragenter Lieb vnd Treu, frey, ledig vnd aigenthumblich, also vnd dergest- ald, d[as] sich die Überlebente Person des verstorbenen hinterlassenen Haab vnd Vermögens, ohne alle gerichtliche Spör vnd Inventur, annehmen vnd unterfangen, auch damit, alß mit sein aigenen Gut, thun vnd lassen möge, doch gleichwol alle glaubwürdige Schulden allein bezahlen solle; jnmassen dann aines d[a]s ander auf künfftig begebenten Fahl, hiemit außtrüklich zu seinen rechten vnd wahren uni­versal Erben vnd Executoren diser Gegen-Donation einsezen vnd benennen thut. Schließlichen, vnsern hierzue erbetenen Elerren Gezeugen, verschaffen wir jedes, jedesn, für jhre Bemühung zwen Ducaten. Wollen also hiemit dise vnsere donationem reciprocam beschloßsen, vnd einen Edlen, Wolweisen Statt Rath diser könig [liehen] Freystatt Oedenburg etc. wie auch meniglichen, denen dise vnsere donationis künfftig fürgelegt vnd umb billiche Exe­cution angeruffen werden möchte, vmb Gottes Willen, gebeten haben, ainen oder den andern Theil, auf begebenten Fahl, bey diser ordentlichen donation (sein Fahl nichts jüngers von unß fürkombt), zuschüzen vnd zuuerthaidigen, vnd nichts widri­ges, alß was d[er] Buchstab an sich selbsten vermag, auftringen zulassen: welches der Getreue Gott, sonders Zweifel, reichlich belohnen, sowol auch der Überlebente Theil, vmb einen jeglichen, der Schuldigkeit vnd Ehren nach, mit mögligster Dankbarkeit zuerkhenen vnd zuuerdienen geflissen seyn wird. Haben demnach zu mehrer der Sachen Gezeugnuß wier beede Conleuth noch­mahlen gebührliches Fleißs erbetten, die Edle, Veste auch Ehrnueste, Herren Za- hariaß Treusein, Statt Cam[m]erern, Herrn Georg Pochen, vnd Johann Bernhard Lochner, alle des Jnnern Raths alhie, d[a]s sie dise unsere schrifftliche donation, neben mein Corneli Gänßels Handtschrifft vnd Petschafft, vnd mein, Eua Regina seiner ehelichen Hausfrauen gleichfals aigenhendig[er] Vnterschrifft, mit jhren pri- uilegirt vnd gewöhnlichen Petschafften auch aigener Handt Vnterschrifft verfertiget, doch jhnen vnd jhren Erben deßwegen ohne Nachtheil vnd Schaden. So besche- hen in obgedachter Statt Oedenburg den achten Tag des Monats Octob[ris] im ain- tausent sechshundertfünffvndfunffzigisten Jahrs. Cornelius Gänsel m[anu] p[ro] p[ria] Eua Regina geborne Scharlapäurin Zach [arias] Treusei m[anu] p[ro] p[ria] Georg Poch d[er] Elter m[anu] p[ro] p[ria] Johann Bernhard Lochner m[anu] p[ro] [pr]ia 121

Next

/
Thumbnails
Contents