Tirnitz József: Mária Terézia-kori úrbérrendezés kilenc kérdőpontos vizsgálatai Sopron vármegyében; II. Német nyelvű vallomások (1767) (Sopron, 1999)
Die Antworten der Dörfer
IX. Seind auf ewig verpflicht. Daß wir unterschriebene obstehende Antworts Puncta aufrichtig und ohne mündester Auslassung bekennet haben, wird hiermit bekräftiget. Mathias Prentl Richter alda m.p., Mathias Gugler Geschworner m.p., Johannes Fahrner Geschworner m.p., Martin Hoffer Geschworner m.p., Antoni Hinößer m.p. [Lindgraben, 15. Juni 1767] Quelle: SL. IV.l.k.bb.F.4.Nr.94. 43. LOIPERSBACH/LOEPERSPACH - LÉPESFALVA I. Es ist ein Urbárium noch in 1713 von der Herrschafft eingeführet worden, wie sie es von ihren Vor-ältern vernohmen haben. II. Zu ihren Zeiten gedenken sie keine anders Urbárium noch Contract, sondern lebten jederzeit vermög obangezogenen Urbario. III. Sie lebten jederzeit nach obbemelt anno 1713 errichteten Urbario. IV. Sie haben zwar in Dorf selbsten eine Mühle und nicht weit davon ebenfals ein andere, worauf sie aber nur zur Zeit, wenn es regnet mahlen können, bey dürren Zeiten aber müssen sie gegen 1 Stund von Orth entlegener Mühle fahren. Wann sie aus ihrer Würthschafft etwas übrigen, können sie solches wegen benachbarter Öedenburger Stadt zu Geld machen. Das nöthige weiche, wie auch etwas von harten Bauholz bekommen sie ohne Endgeld. Das nöthige Brennholz haben sie in der Nähe. Bei grossen entstehenden Plaz Regen leiden sie wegen anstossenden Berg in ihren Häusern, wie auch Hanif und Krauth Äkern offt Schaden. V. In diesen Dorff sind keine ganze Lehen, sondern bestunden bishero in 8-lern und noch geringem, was aber zu einen jeden Haus angebauet werden kann, weilen die Häuser an zugehörigen Grundstücken ungleich sind, werden sie bey der Beschreibung richtig angeben. Ihre Hauß Wiesen, welche sehr klein sind, tragen auch Grameth.