Tirnitz József: Mária Terézia-kori úrbérrendezés kilenc kérdőpontos vizsgálatai Sopron vármegyében; II. Német nyelvű vallomások (1767) (Sopron, 1999)

Die Antworten der Dörfer

Wür seind bisher jeder Zeit einer imer währenden Untertänigkeit unterworffen gewessen, wan aber sich ein Unterthan in andere Herschafften durch Heurath oder andere Umbständten sich begeben hat wohlen, ist ihme auch solches jeder Zeit von dem gnädigsten Fürsten gegen gewöhnüichen Abzug gewilliget worden. (LS.) Michael Krauscher mpria. Markt Richter, Michael Lechner Rathsbürger, Mathias Tscheickel m.p. Rathßburger, Andre Lechner Raths Burger m.p. Mathias Mayr Rathsburger, Paul Dotter mpria. Mitbürger [Großhöflein, 2. Juni 1767] Quelle: MOL.C.59.F.3143.Nr.75. 16. GROßMUTSCHEN/SOPRONUDVARD I. Wir haben kein Urbárium. II. Wir seyn alle gleich in Häusern, haben auch keinen Kontrakt, sondern nach den uhralten Brauch haben wir unsere Schuldigkeiten entrichtet, nemlich. III. Von neuen Jahr an bis auf das Fest des Heiligen Georgi 17 Tag Handroboth, von Georgi an bis Johanni 8 Tag, von Johanni an bis Egidii, so in 1-ten September fallet, 24 Tag Handrobott und von Egidi an bis auf das Neue Jahr 16 Tag Handrobott oder anstatt diesen überall die Hälfte Zug-Robott. Außer diesen haben wir auch das herrschaftliche Frucht mit denen Klein Mutschingern, ausgenommen Haber, wie auch das herrschaftliche Lesen in Pulendorf, so von hier auf V* Stund weit entfernt und ein oder 2 Tag dauert, nach Haus führen müssen. Item zu Weinachten ein Tag auf die Jagd von einem jeden Haus einen zu Fuß gegeben. Auf kein uhraltes Urbárium denken wir nicht. IV. Wir haben eine kleine Waldung, wo wir unser Brennholz auf das härteste haben können, wie auch gar keine besondere Beneficia, so auch durch das ganze Jahr keinen Weinschank, sondern außer diesem müssen wir von einem jeden Haus den herrschaftlichen Weinschank­Wirth einen Thaler zahlen. Wir leiden auch einen Schaden in unsern Äckern von dem Re­gen-Wasser.

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