Tirnitz József: Mária Terézia-kori úrbérrendezés kilenc kérdőpontos vizsgálatai Sopron vármegyében; II. Német nyelvű vallomások (1767) (Sopron, 1999)
Die Antworten der Dörfer
13. FRANKENAU/FRANKO - RÉPCESARUD I. Wir haben kein Urbárium. II. Wir haben einen Contract vom P. Jesuitern nacher Ofen, wo wir versetzet seyn gewesen, allwo wir vor alle unsere Schuldigkeiten Grund- und andere Diensten, alle weithe und nahe Fuhren, wie auch alle Hand Robotten und alle Victualien jährlich mit 647 Gulden entrichtet. Nachdem aber zum unseren gnädigsten Fürsten zurück beyläufig vor 18 Jahren gefallen sind, haben wir ausser diesen geben müssen jährlich 30 Pflug zum Ackern, item 20 fl Wiesen oder Madtgeld, item 8 fl 77 d vor Weingarth Arbeith. Nebst diesem haben wir öfters in Lotschmansburg und Strebersdorf liegenden drey herrschaftlichen Mühlen, wenn das Wasser einen Schaden verursachet hat, mit vielen Haus-Robotten zu Hilf kommen müssen. III. uti ad 2-dum. IV. Wir haben das Schenckhaus und Fleischbank auf das ganze Jahr vermög unseren Contract. Die Répcze und Csáva Flüß fliessen durch unsern Hotter, ein Theil auch durch das Dorfe. Dieses verursachet in unseren Häußern, die andern 2 aber in unseren Wiesen und Feldern einen grossen Schaden, wir haben auch unsere gemeine Waldungen. V. Allhier sind die Aecker nicht nach Joch eingerichtet, sondern ein grösserer Hof säet alle seine Aecker mit 36 Metzen, oder ein Theil ist fast nicht zu brauchen, indeme der Wasserstand zum Aufackern sie untauglich machet. Wir mähen auch das Grummet. VI. Es wird dahier mit 2 Stück Vieh geackert. De reliquo uti ad 2-dum. VII. Von dem Neuntl haben wir bißhero nichts gewußt, wie auch in keinem in diesem Comitat liegendenden Herrschaften jemals solches gebräuchlich gewesen. Ausser in änderten Punckt benannten Robottschuldigkeiten haben wir 40 d Gwör Geld, so oft ein Grundstück in andere Hände gerathen, erlegen, item 1 fl Sterbgeld, Kanzleytax 15 d und von Schätzgeld den hunderten Theil geben müssen.