Tirnitz József: Mária Terézia-kori úrbérrendezés kilenc kérdőpontos vizsgálatai Sopron vármegyében; II. Német nyelvű vallomások (1767) (Sopron, 1999)
Die Antworten der Dörfer
Tax von jeden Gulden 1 d, bei Vermittlung Schreib-Geld 25 d, dan und wan auch mehr. Sichl-Geld von jeden Bauer 5 d VIII. Öede Viertliehen in diesem Ort sind 22, solche wegen der Armuth denen Inwohnern sind verlassen worden, solche hat bishero die Gemeinde genossen. IX. Wir seyn und erkennen uns ewige Unterthanen unsers Gnädigsten Fürsten zu seyn. Dieses bekennen wir Kraft unser Unterschrift. Johannes Leydl, Georg Schlegl, Martin Eckharth, Gregor Pfneißl [Draßmarkt, 22. Juni 1767] Quelle: SL. IV.l.k.bb.F.4.Nr.41. 10. FERTŐBOZ/HOLLING i. Wir haben zwar keine Urbarien gehabt, sondern sich auf den alten Gebrauch gehalten. II. Wir gedenken, daß vorhero ein anderer Gebrauch gewesen und jetzige Schuldigkeit beyläuffig vor 30 Jahren gehaltenen Herrnstuhl seinen Anfang genommen hat. III. Wir haben Robothen verrichtet, wie auch in Geld etwas bezahlen müssen. IV. Wir wissen gantz und gar nichts, daß dieses Ort einen besondern Nuzen oder Wohlthaten hätte. Maleficium aber dieses Orts bestehet in diesen, daß der See mehresten Theil unsere Wiesen und etwas von denen Äckern verschüttet, neben diesen, daß unser Hotter steinig seye und jenigen nur alle anderthalb Jahr anbauen können. V. In diesen Ort ist kein ganzes Lehen Hauß, sondern auf ein jedes Haus etwas von denen Ackern und Wiesen, das bestehet in 4-tl und 8-tl Häusern, was aber auf denen Ackern angebauet und auf denen Wiesen geföxnet, wird in der Conscription Haus von Haus eingesagt worden. In denen Wiesen aber können wir von wegen Abgang der Waid kein Graimet mähen.