Leopold Auer - Manfred Wehdorn (Hrsg.): Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv (2003)

Gebäude - Manfred Wehdorn-Michael Wistawel: Zur Reviatlisierung

74 Zur Revitalisierung untrennbarer Bestandteil der Faszination, die das Gebäude nach seiner Sanierung aus­strahlt. Ein ausführlicher Restaurierungsbericht würde ein ganzes Buch füllen. Die wenigen, in diesem Beitrag beispielhaft angeführten Problemstellungen und deren Lösungen haben jedoch zweifellos gezeigt, daß Denkmalpflege in Planung wie Ausführung über­aus arbeitsintensiv ist. Die scheinbare „Selbstverständlichkeit" und die zwingende Logik, welche die Generalsanierung des Gebäudes des Haus-, Hof- und Staatsarchives in beeindruckender Weise zeigt, ist das Ergebnis langwieriger und akribischer Detailarbeit. Wer das Gebäude besucht, wird aber erkennen, daß sich diese Mühe gelohnt hat. Eingangsfoyer nach der Restaurierung mit dem wiederhergestellten Terrazzoboden und der Windfangkonstruktion in Form einer Nur-Glas-Konstruktion Die Rücksiedlung des Archivs In der Zwischenzeit hat bereits die Rücksiedlung des Archivs und seiner Bediensteten in das sanierte Stammhaus begonnen. Sie muß logischerweise in umgekehrter Reihenfolge wie die Aussiedlung vor sich gehen: Büros und Lesesaal wurden im Juni 2003 zurückgebracht. Ab Juli 2003 folgten die Bestände aus dem „Leopoldinischen Keller", jene aus der Nationalbibliothek und aus dem Zentralgebäude des Österreichi­schen Staatsarchivs sollen ab Jänner 2004 übersiedelt werden. Rechte Seite: Quergang im Archivtrakt nach Rücksiedlung der Bestände

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