1100 Jahre österreichische und europäische Geschichte in Urkunden und Dokumenten des Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1949)
1100 Jahre österreichische und Europäische Geschichte - Transkriptionen und Erläuterungen
Schließlich drückte die Versammlung / dem H(errn) Hofrath v(on) Gentz ihre / wärmste Erkenntlichkeit für die / wichtige Unterstützung aus, so / sie in seinen durch das volle / Gepräge seines großen Talents / ausgezeichneten Arbeiten / gefunden. C. v(on) Metternich x) Bernstorff Plessen, auch in besondern Auftrag für / den Freih(errn) v(on) Marschall Graf von Einsiedel Schulenburg G(ra)f Münster G Hardenberg Wintzingerode Berstett Münchhausen Stainlein auch im Auftrag des Herrn / Grafen v(on) Rechberg [ Benna] 7!J. 1825—1865. Briefe Goethes, Alexander von Humboldts und Grillparzers. 79 a. 1825 Januar 11, Weimar. Johann Wolfgang von Goethe bittet den Fürsten Metternich um Erwirkung eines Privilegiums für die Neuausgabe seiner sämtlichen Werke. Ong.-Pap., 2 Blätter: (20-5 bx 32 h), Blatt 2' . — Faksimile etwas verkleinert. Druck: Goethes Werke (Weimarer Ausgabe), IV. Abt. 39. Bd., 1907, S. 81 n. 67. seiner Forderung nicht überlegen, noch / alles was seinen Wünschen entgegen/steht überdenken; ja kaum steht mir / in diesem seltenen, einzigen Falle die / Sicherheit einer inneni und äußeren Form / zu Gebote. / Wenn daher Höchstdenenselben in / dieser Angelegenheit mich nähere, so / muß ich mir vorstellen daß es münd/lich geschehe in einer der Stunden wo das / Vertrauen das mich gegenwärtig be/lebt zuerst sich gründete. / Vor allem daher erbitte mir gnä/digste Andeutung in wiefern ich weiter / schreiten dürfe und im Bejahungsfälle / eine günstige Zeitung; wodurch mir / jedes Gelingen um so theurer werden / müßte als der größte Gewinn zu/nächst die Überzeugung wäre: daß / Hochstdieselben jene so vielfach er/probten, wohlwollenden Gesinnungen / bis ans Ende, ja über die Lebensgränze / hinaus gnädigst zu erstrecken geruhen / wollten. / ln tiefster Verehrung / Euer Hochfürstlichen Durchlaucht / unterthänigster / J. W. Goethe * 2). Weimar / den 11. Jenner 1825. [Coreth] 79 b. 1839 August 4, Berlin. Alexander von Humboldt schreibt an den Fürsten Metternich über die ersten Versuche der Photographie. Orig.-Pap., 2 Blätter: (22-5 bx 26-5 h), Blatt 2V. — Faksimile etwas verkleinert. Der Brief ist eigenhändig. „Es gibt kostbare, bisher nur zu einem kleinen Teil veröffentlichte Briefe, die Metternich an den Fürsten der Naturwissenschaften seiner Zeit, an Alexander von Humboldt (1762—1859), und die Humboldt an den Staatskanzler gerichtet hat.“ (Heinrich v. Srbik, Die Bedeutung der Naturwissenschaften für die Weltanschauung Metternichs [Almanach der Akademie der Wissenschaften in Wien 74, 1914, S. 236]). Auch der vorliegende Brief Humboldts ist bis jetzt unseres Wissens unveröffentlicht. que dans les dessins tout est noir de ce / qui est lumineux dans la nature. C’est / l’opposé de Daguerre; chez lui la lumiére / produit de la lumiére et Cendrillon ne/serait pás une negresse. D’ailleur Cendrillon / et la marine de Herschel sont / copiés sur des dessins. Daguerre demande / toujours ces *) Sämtliche Namensunterschriften sind eigenhändig. 2) Namensunterschrift eigenhändig.